Betreuer zu besoffen: Eltern müssen verreiste Kinder abholen

11. Februar 2019
Die Eltern mussten die Kinder aus dem rund 300 Kilometer entfernten Braunschweig abholen. Symbolfoto: Pixabay
Braunschweig. Dieser Ausflug endete anders als geplant. Mitten in der Nacht von Samstag auf Sonntag erhielten die Eltern von acht Jugendlichen aus Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen einen Anruf. Sie mussten ihre Kinder aus dem etwa 300 km entfernten Braunschweig abholen, wo sie mit ihrem Betreuer in der Jugendherberge untergebracht waren.

Doch nicht die Jugendlichen waren es, die sich etwas zu Schulden kommen ließen. Laut Polizei war es ihr 48-jähriger Betreuer, der über die Stränge geschlagen hatte und mit 2,2 Promille nicht mehr in der Lage war, seiner Aufsichtspflicht nachzukommen. Bis zum Eintreffen der Eltern wurden die 13- bis 15-Jährigen vom Bereitschaftsdienst des Jugendamts betreut.

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006