BIBS fordert Stopp des Bauprojektes an der Petrikirche

17. Juli 2019
Die BIBS Fraktion stellt sich gegen das Versiegelungsprojekt an der Petrikirche. Foto: Dontscheff
Braunschweig. Die BIBS-Fraktion fordert nach dem Stopp der Planungen durch die evangelische Landeskirche nun auch von der Stadt, Abstand vom geplanten Bau- und Versie gelungsprojekt an der Petrikirche zu nehmen. Die BIBS-Fraktion verrät in einer Pressemitteilung Details.

Das Projekt sollte gemeinsam auf den Grundstücken von Stadt und Landeskirche durchgeführt werden. Nun habe die Kirche auf oberer Ebene den Planungen eine Absage erteilt.

Angesichts der Absage durch die Landeskirche erwartet die BIBS-Fraktion, dass nun auch die Stadt Abstand von den Planungen „An der Petrikirche“ nimmt. Denn wenn sie hier die Versiegelung einer weiteren Grünfläche in der Innenstadt mit dem Verlust alter Bäume weiter vorantreibt, hat die Stadt die Zeichen der Zeit leider nicht erkannt. Dies hat die Fraktion am 16. Juli dem Oberbürgermeister mitgeteilt.

BIBS-Fraktionsvorsitzender Peter Rosenbaum erklärt: „Das Verhalten der Verwaltung wirft einige Fragen auf: Aus welchen Gruünden meint die Stadt, sich in der Öffentlichkeit für ein solches Projekt aussprechen zu müssen, obwohl der Rat der Stadt bislang nicht über die Pläne abgestimmt hat? Die Gremien wurden bislang nur nicht-öffentlich darüber informiert, was der Architektenwettbewerb ergeben hat und das man einen Bebauungsplan erarbeitet. Beabsichtigt die Stadt angesichts der Absage die Planungen nun in Kooperation mit einem im BZ-Artikel vom 16. Juli erhofften ‚Dritten‘ fortzuführen? Die Stadt muss hier schnell aufklären, denn es drängt sich schon der Verdacht auf, dass ein solcher ‚Retter in der Not‘ schon gefunden sein könnte…“
Die BIBS-Fraktion werde nach der Sommerpause die Einstellung dieses Bebauungsplanverfahrens beantragen.

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006