Boris Pistorius lobt die Fahrradstaffel der Polizei Braunschweig

17. Juli 2019
Mit dem Fahrrad kommen die Beamten leichter mit den Bürgern ins Gespräch. Foto: Polizei
Braunschweig. Im Rahmen seiner Sommerreise informierte sich der Innenminister Boris Pistorius über polizeiliche Innovationen und zeigte sich in Braunschweig begeistert von der Nähe und der Begegnung auf Augenhöhe zwischen Polizei und Bürger. Dies berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Wie ein roter Faden hätten sich die Worte des Ministers durch die gesamte Veranstaltung gezogen. Nach einem gemeinsamen Foto gleich zu Beginn mit den E-Bikes im Vordergrund und einer herzlichen Begrüßung durch den Inspektionsleiter der Polizei Braunschweig Axel Werner hätten die Fakten quasi auf dem Tisch gelegen: „Blech trennt!“ Eine klare Aussage, die die Nähe der Polizisten auf den Fahrrädern zu den Menschen auf der Straße verdeutlicht.

Durch das Fahrrad näher am Bürger

Diese Begeisterung sei zunächst durch eine informative Vorstellung der Ziele und Einsatzbereiche der Fahrradstaffel sowie Ausblicke und Erfahrungen der Polizei durch den Leiter Einsatz und Verkehr Jörg Bodendiek genährt worden. Er habe die Bandbreite an Handlungsfeldern von Verkehrssicherheitsarbeit über präventive, aber auch repressive Kontrollen bis hin zur Kriminalitätsbekämpfung gelobt. Boris Pistorius stellte fest, dass die Polizei gerade in Zeiten der steigenden Aggressivität gegenüber Polizei- und Rettungskräften durch die Arbeitsweise der Fahrradstaffel näher und direkter an die Bürger herankommt, als wenn sie wie sonst üblich und erforderlich mit dem Streifenwagen unterwegs sei.

Der Polizeibeamte und Mitglied der Fahrradstaffel Mathias Chmela bestätigte die Aussage zur gelebten Bürgernähe. Er schätze die hohe Akzeptanz der Bürger, die den fahrradfahrenden Polizisten entgegengebracht werde. Meist gehe man auch nach verwarnenden Maßnahmen wertschätzend auseinander und wünsche sich gegenseitig und ehrlich einen schönen Tag. So sehe auch der Leiter der Verfügungseinheit Christian Fischer die Fahrradstaffel als ein Bindeglied zwischen dem klassischen Streifendienst und den Fußstreifen, zumal die Fahrräder auch schlecht erreichbare Gegenden befahren und somit die Funkstreifen entlasten und ergänzen könnten.

Projekt wird weitergeführt

Axel Werner habe sich über die Motivation gefreut, die die mittlerweile sieben Beamtinnen und Beamten täglich zeigen, und fügte hinzu, dass sich für ihn gar nicht die Frage stelle, ob dieses Projekt weitergeführt werden soll. „Ich habe da so viel Herzblut drin!“

So habe die Polizei mit dem Einsatz der Fahrradstaffel einmal mehr gezeigt, dass sie für Hinweise, Kritik und Fragen ansprechbar ist – sei es in den Polizeidienststellen oder direkt draußen auf der Straße. Zum Abschluss des gemeinsamen Gesprächs habe Boris Pistorius aus den Berichten der Polizeibeamtinnen und -beamten eine positive Bilanz gezogen: „Die Polizei ist mit der Fahrradstaffel anfassbar und sichtbar, so soll das sein. Eine Einrichtung nicht nur für die großen Städte, sondern auch für die Fläche.“

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