Braunschweiger Kinder- und Jugendfeuerwehren im Aufwind

18. Februar 2019
vordere Reihe von links: Karl Rudnik, Niklas Böger, Fabienne Kadereit, Michael Loos; hintere Reihe von links: Christian Wöhe, Christian Arnold, Steffen Hinze, Stephan Kadereit. Foto: Feuerwehr Brauschweig
Braunschweig. Am 16. Februar fand die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Braunschweig bei schönstem Frühlingswetter in den Räumen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt statt. Dies teilt die Feuerwehr Braunschweig in einer Pressemitteilung mit.

Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Wöhe habe fast 200 Gäste aus den Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt, der Politik, der Verwaltung und der Führungsebene der Feuerwehr Braunschweig begrüßen können. Im Mittelpunkt der Veranstaltung habe der Rückblick auf die Themen des Jahres 2018 und der Ausblick auf die Veranstaltungen im laufenden Jahr gestanden.

Dabei habe Wöhe in seinem Bericht erfreuliche Mitgliederzahlen präsentieren können. So zählte die Jugendfeuerwehr Braunschweig zum Jahresende 2018 insgesamt 144 Mädchen und 298 Jungen zu ihren Mitgliedern. Damit konnte der Mitgliederbestand um elf Jugendliche auf nunmehr 442 junge Kameradinnen und Kameraden gesteigert werden. Zudem haben 36 Jugendliche in die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehren gewechselt und versehen dort nun ihren Einsatzdienst.

Die Anzahl der Kinder steigt an

Auch in der Kinderfeuerwehr seien die Mitgliederzahlen gestiegen, wie Stadtkinderfeuerwehrwart Andreas Bratherig berichten konnte. In den 22 Kinderfeuerwehren waren zum Jahresende 132 Mädchen und 259 Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren aktiv. Damit steige die Zahl der Kinder in den Kinderabteilungen der Ortsfeuerwehren um 32 auf nun 391. „Seit 2010 konnten wir 324 junge Kameradinnen und Kameraden an die Einsatzabteilungen übergeben. Im Gegenzug wurden die Jugendfeuerwehren seit 2009 durch 231 Kinder aus den Kinderfeuerwehren verstärkt.“, fasst Wöhe die gute Jugendarbeit in der Feuerwehr Braunschweig zusammen.

Das erste Mal vor großem Publikum hätten die beiden im Januar neu gewählten Stadtjugendsprecher Niklas Böger (Jugendfeuerwehr Volkmarode) und Fabienne Kadereit (Jugendfeuerwehr Watenbüttel) gestanden. Beide betonten vor den Delegierten, dass sie sich sehr intensiv in die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Braunschweig einbringen werden. Insbesondere die Verbesserung der Kommunikation, des Austausches sowie der Kooperation unter den Jugendfeuerwehren liegt den beiden Jugendsprechern am Herzen. Hierzu solle es zukünftig regelmäßige Treffen mit den Jugendsprechern der 30 Jugendfeuerwehren geben.

Braunschweiger Feuerwehren leisten gute Jugendarbeit

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Steffen Hinze zum 1. Stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart und Christian Arnold zum Stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart Bereich Süd ernannt. Für ihre besonderen Leistungen für den Aufbau und die Förderung der Jugendfeuerwehr Braunschweig wurden Michael Loos mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr und Karl Rudnik mit der Florianmedaillie der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

In seinem Grußwort habe Feuerwehrdezernent Claus Ruppert deutlich gemacht, dass die Feuerwehr Braunschweig mit ihren 22 Kinder- und 30 Jugendfeuerwehren und der hervorragenden Jugendarbeit sicherlich einen Spitzenplatz in Deutschland einnehme. Die große Zahl der Kinder und Jugendlichen sei eine gute Basis, mit der die Feuerwehr Braunschweig dem demografischen Wandel begegnen könne. Matthias Disterheft und Kurt Schrader als Vertreter des Feuerwehrausschusses der Stadt machten deutlich, dass die Politik geschlossen hinter der wohl größten Jugendorganisation der Stadt stehe. Beide dankten den Führungskräften der Kinder- und Jugendabteilungen für die geleistete Arbeit. Dass man trotz der guten Mitgliedzahlen die Hände nicht in den Schoss legen dürfe, machte Klaus-Peter Bachmann in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Braunschweig deutlich. Der Förderverein werde sich daher auch weiterhin in erheblichem Maße für die Jugendarbeit der Feuerwehren einsetzen.

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