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Büromarkt Braunschweig – Standorte im Süden der Stadt

9. März 2018
Stephan Körber (ARTmax Verwaltung GmbH), Nicolai Richter (Ahola Architekten BDA), Gerold Leppa (Stadt Braunschweig), Stephan Lechelt (Altmeppen GmbH), Peter von Klitzing (Welp von Klitzing BDA), Katja Necker (KPN Architekten BDA), Thorsten Warnecke (Stadt Braunschweig), Carsten Ueberschär (Volksbank BraWo). Foto: MediaWorld GmbH/Andreas Rudolph
Braunschweig. Rund 100 Gäste folgten der Einladung der Altmeppen Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH (Altmeppen GmbH) am 1. März, um sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Braunschweiger Büromarkt zu informieren. Der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung lag in diesem Jahr auf den Bürostandorten im Süden der Stadt.

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Nach der Begrüßung durch Stephan Lechelt, Geschäftsführer der Altmeppen GmbH, sowie den Grußworten des Hausherrn Carsten Ueberschär, Direktionsleiter der Volksbank BraWo in Braunschweig, und des Wirtschaftsdezernenten der Stadt Braunschweig, Gerold Leppa, kamen die Referenten zu Wort.
Zum Auftakt stellte Herr Lechelt den Büromarktbericht 2018 für Braunschweig vor und präsentierte die aktuellen Ergebnisse. Neben steigenden Mieten sind der weiter abnehmende Leerstand und eine prall gefüllte Planungspipeline für Büroobjekte die wesentlichen Erkenntnisse aus der Fortschreibung des Marktberichts. Da der Leerstand einen grenzwertigen Umfang erreicht hat, werden zukünftig neue Büroflächen benötigt.

Ausblick auf die Bahnstadt südlich des Hauptbahnhofes

Diesen Aspekt nahm Thorsten Warnecke, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Umweltschutz der Stadt Braunschweig, in seinem Vortrag auf und stellte eine Reihe von Standorten im Stadtgebiet vor, welche für Büronutzungen entwickelt werden sollen. Dabei wies er auf das Potential des Ringgleises für solche Entwicklungen hin und gab einen Ausblick auf die Bahnstadt südlich des Hauptbahnhofes.
Im Anschluss präsentierte der Bund Deutscher Architekten (BDA) die Ergebnisse seines Workshops „Hotspots am Bürgerpark“. Drei Gruppen hatten Visionen über die Einbindung des Bürgerparks und die Nutzung der angrenzenden Bereiche entwickelt. Schwerpunktmäßig beschäftigen sich die Entwürfe mit dem Bereich westlich der Theodor-Heuss-Straße, wo sich die Architekten eine Magistrale zum Europaplatz als verbindendes Element für die umgebende Bebauung mit einem urbanen Quartier vorstellen. Die Verdichtung der aktuell gering ausgenutzten Flächen rund um den Alten Bahnhof birgt somit ein erhebliches Potential.

Dass die Umsetzung solcher Ideen vor allem Zeit braucht, brachte Herr Körber von der ARTmax Verwaltung GmbH den Zuhörern näher. Am Beispiel des Büssing-Hofes und des ARTmax schilderte er aus der Sicht des Eigentümers den Entwicklungsprozess von den Anfängen bis in die Gegenwart. Sein Ausblick in die Zukunft griff das Thema der Verdichtung auf, welche seinerseits durch Aufstockungen und Neubauten im ARTmax realisiert werden soll.

Die große Teilnehmerresonanz und viele positive Rückmeldungen spiegeln wider, dass die Marktteilnehmer an aktuellen Informationen und neuen Denkanstößen interessiert sind.

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