Carsten Müller lehnt Grünen-Vorschlag zum „Autofasten“ ab

1. März 2017
Carsten Müller. Foto: privat
Berlin. Zum Vorschlag von Bündnis90/Die Grünen und Umweltbundesamt, dass das Auto bis Ostern stehengelassen und stattdessen Bahn oder Fahrrad genutzt werden sollen, erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

„Die grünen Oberlehrer haben wieder zugeschlagen! Ihre erneute Belehrung, was die Bürgerinnen und Bürger bitte schön zu unterlassen bzw. zu machen haben, ist unerträglich. Eine solche Bevormundung wollen die Menschen nicht, sie sind es leid – das zeigen auch die sinkenden Umfragewerte für die Grünen. Dass Umweltministerin Barbara Hendricks den Vorschlag der Grünen unterstützt, ist bezeichnend.

In meinen Augen ist der Vorschlag nicht praktikabel und stößt rasch an Grenzen. Zudem fehlen Antworten auf wesentliche Fragen: Was sollen die Menschen auf dem Lande machen, die auf das Auto angewiesen sind? Welche zusätzlichen Kapazitäten benötigen Bus- und Bahnbetriebe und wie werden diese finanziert? Gibt es ein ausreichendes ÖPNV-Angebot, um ohne größere Schwierigkeiten und Umsteigen an seinen Zielort zu gelangen?

Statt Bevormundung und Verbote brauchen wir einen klugen Ansatz für eine bessere Luftqualität in den Städten. Der Abgasstandard Euro 6 in Kombination mit einem transparenten Real-Driving-Emissions-Verfahren (RDE) zwingt die Automobilindustrie dazu, weiter Technologien für saubere, schadstoffarme Fahrzeuge zu entwickeln. Diese Maßnahmen ergänzt durch ambitionierte, aber erreichbare Emissionsvorgaben, intelligente Verkehrssteuerung, einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr sowie das Fordern und Fördern von emissionsarmen Fahrzeugen wird unweigerlich mit einer besseren Luftqualität einhergehen.“

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