Dank „CityTrees“ bessere Luft für die Innenstadt?

27. November 2018 von
Im Grünflächenausschuss wird entschieden, ob die CityTrees aufgebaut werden. Symbolbild: Archiv
Braunschweig. Die Kommunalpolitiker können aktuell über die Errichtung von gleich zwei "CityTrees" entscheiden. Sowohl auf der Hans-Sommer-Straße als auch auf dem Rudolfplatz steht eine Mooswand zur Diskussion.

Bei den „CityTrees“ handelt es sich um beidseitig mit Moosen begrüntes Stadtmobiliar. Über Sensoren wird die Feuchtigkeit in den Töpfen gemessen und die Bewässerung entsprechend automatisch geschaltet. Gelangt Feinstaub in Kontakt mit dem feuchtem Moos, wird es elektrostatisch gebunden und vom Moos aufgenommen und in Biomasse umgewandelt. Dadurch sollen pro Anlage 240 Tonnen Kohlendioxide in Form von Ruß gebunden werden, so wird in einer Vorlage die Funktionsweise der Wände beschrieben.

Besonders Standorte mit hohem Verkehrsaufkommen sollten für die Wände gewählt werden. So wird auf der einen Seite sehr viel Ruß von den Moosen verstoffwechselt und auf der anderen Seite werden diese freistehenden vertikal begrünten Module von einer Vielzahl von Personen wahrgenommen. Der Standort am Rudolfplatz eigne sich besonders gut, da hier ein hohes Verkehrsaufkommen mit zirka 79.000 Autos pro Stadt herrsche. Auch die Hans-Sommer-Straße sei mit einem Verkehrsaufkommen von 25.000 Autos pro Tag geeignet.

Wenn die Kommunalpolitiker zustimmen, ist das Aufstellen der Wände für Anfang des zweiten Quartals 2019 vorgesehen. Lieferung und Installation der Mooswand verursache je Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro. Die Entscheidung wird im Grünflächenausschuss am morgigen Mittwoch fallen.

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