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Das Ziel: Klimaschonend unterwegs im Dienst der Stadt

31. Januar 2018
Es soll eine Lösung erarbeitet werden, die neben eigenen Elektrofahrzeugen möglichst auch ergänzend die Angebote von Carsharing und ÖPNV aufgreift. Symbolfoto: Alec Pein
Braunschweig. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Braunschweig hat am Dienstag, 30. Januar, beschlossen, eine umfassende Mobili­täts­analyse der Ver­wal­tung der Stadt und der mit ihr im Konzern Stadt Braunschweig verbundenen Unternehmen in Auftrag zu geben. Das teilt die Stadt Braunschweig mit.

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Auf Grundlage dieser Analyse soll ein umfassendes Konzept für die künftige Beschaffung und Nutzung des städtischen Fuhrparks erstellt werden unter besonderer Berücksichtigung möglichst umfassenden Einsatzes von Elektrofahrzeugen.

„Mit diesem Konzept wollen wir die Grundlagen für einen klimafreundlichen und weitestgehend emissionsfreien Fuhrpark schaffen“, sagt der für den städtischen Fuhrpark zuständige Erste Stadtrat und Stadtgründezernent Christian Geiger. „Ziel ist es, die dienstliche Mobilität der Stadt in Zukunft so klimaverträglich und effizient wie möglich zu gestalten. Ein entscheidender Baustein wird hierbei die Einführung eines dezernats- und fachbereichsübergreifenden digitalen Buchungssystems sein.“ Anfang 2019 soll das Konzept vorliegen.

Optimierte Lösung angestrebt

Es soll eine Lösung erarbeitet werden, die neben eigenen Elektrofahrzeugen möglichst auch ergänzend die Angebote von Carsharing und ÖPNV aufgreift und zu einem zukunftsorientierten Mobilitätsangebot zusammenfügt, das eine sowohl unter wirtschaft­lichen als auch Umweltgesichtspunkten optimierte Lösung darstellt. Die Stadt Braunschweig möchte auf diese Weise mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Vorbild­funktion für eine umweltfreundliche Mobilität übernehmen. Auch im Rahmen der Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts (Denk Deine Stadt) lautet eines von fünf Leitzielen für die Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2030 „Eine zukunftsorientierte Mobilität gestalten“.

Verbesserung von Klima- und Umweltschutz soll erreicht werden

Mit der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts wird die Braunschweiger Unternehmensberatung Frank Tristram beauftragt. Das Projekt wird in Höhe von 80 Prozent (entsprechend 80.000 Euro) vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bezuschusst. Durch ein digitales Dispositionsprogramm soll den Beschäftigten Zugriff auf die verschiedenen verfügbaren Verkehrsmittel für die jeweils anstehende Dienstfahrt angeboten und bereitgestellt werden. Mit einem Smartphone oder einer Chipkarte könnten dann zum Beispiel das Kraftfahrzeug gestartet, das Fahrrad aufgeschlossen oder das ÖPNV-Ticket bereitgestellt werden. Der Konzern Stadt Braunschweig mit der Kernverwaltung und den angeschlossenen Unternehmen beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem Mobilitätsverhalten im dienstlichen Umfeld, aber auch auf ihren Wegen zum Arbeitsplatz zu einer Verbesserung von Klima- und Umweltschutz beitragen können.

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