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DEHOGA-Neujahrsempfang: Guten Eindruck hinterlassen

8. Januar 2018
Von links: Helmut Streiff (Präsident der Industrie- und Handelskammer Braunschweig), Gerald Witt (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar), Bernd Weymann (1. Vorsitzender des DEHOGA Kreisverband Region Braunschweig-Wolfenbüttel), Petra Gellermann (Direktorin der Johannes-Selenka-Schule), Claudia Gorille (Moderatorin), Mark Alexander Krack (Geschäftsführer des DEHOGA Kreisverband Region Braunschweig-Wolfenbüttel), Paul Anfang (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands von BS|ENERGY), Gerold Leppa (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der Stadt Braunschweig). Fotos: DEHOGA Kreisverband Region Braunschweig-Wolfenbüttel
Braunschweig. Unter dem Motto „Alles wird anders … Sie dürfen gespannt sein!“ hatte der DEHOGA Kreisverband Region Braunschweig-Wolfenbüttel zu seinem Neujahrsempfang 2018 eingeladen und etwa 150 Gäste folgten am heutigen Tage der Einladung in die Dornse des Altstadtrathauses in Braunschweig.

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Zur Traditionsveranstaltung, die in diesem Jahr in neuem Format mit einer Podiumsdiskussion aufwartete, konnte Moderatorin Claudia Gorille neben dem 1. Vorsitzenden des Verbandes Bernd Weymann, den Präsidenten der IHK Braunschweig Helmut Streiff, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar Gerald Witt, den stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands von BS|Energy Paul Anfang und die Studiendirektorin Petra Gellermann als Schulleiterin der für das Gastgewerbe ausbildenden Johannes-Selenka-Schule begrüßen. Für den kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallenen Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth gesellte sich auf Bitten des Verbandes dankenswerterweise Gerold Leppa als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung zu den Diskutanten.

150 Gäste fanden sich in der Dornse des Altstadtrathauses ein.

Erneuerung der Stadthalle in jeder Hinsicht wichtig

Inhaltlich wollte Claudia Gorille gleich zu Beginn der Diskussion wissen, wie es um das gastgewerbliche und insbesondere das Übernachtungsangebot in der Löwenstadt steht. Weymann hob hervor, dass die Bettenauslastung in Braunschweig – bei noch ausbaubarem Geschäft an den Wochenenden – durchaus gut sei, warnte aber davor, es mit immer neuen Hotelansiedlungen nicht zu übertreiben. Leppa machte deutlich, dass es aus Sicht der Wirtschaftsförderung besonders wichtig sei, dass Braunschweig insbesondere im Bereich von Kongressen und Tagungen im Konzert vergleichbarer Städte mitspielen kann. Wenn dann alle Voraussetzungen für die Genehmigung von Investitionen in Gestalt von Hotelansiedlungen vorliegen, sei auch die Stadt gehalten, Baugenehmigungen zu erteilen. Einigkeit bestand jedoch darüber, dass die Erneuerung der Stadthalle in jeder Hinsicht wichtig für zusätzliche Tagungen und Kongresse in Braunschweig sein dürfte.

Ein weiteres Themenfeld wurde mit der allgemeinen Arbeitsmarktentwicklung und insbesondere mit der Gewinnung des Fachkräftenachwuchses sodann zum Gegenstand intensiver Diskussion. Weymann warb bei den Kolleginnen und Kollegen des Gastgewerbes dafür, wieder selbst mehr dafür zu tun, damit die Branche auch im Ansehen junger Menschen wieder einen höheren Stellenwert gewinnt. „Wir sind selbst gefordert, für das Image unserer Branche mehr zu tun. Und das Tag für Tag.“, sagte Weymann. Witt ergänzte, dass auch die Agentur für Arbeit auf dem Weg sei, mit neuen Instrumenten und Formaten arbeitsuchende Bewerber und Unternehmerinnen und Unternehmer aus Hotellerie und Gastronomie wieder näher zusammenzubringen.

Die Diskutanten in Aktion.

„Es gilt einen guten Eindruck zu hinterlassen“

IHK-Präsident Streiff hob hervor, dass nach zuvor eher durchwachsenen Jahren im Vergleich von 2016 zu 2017 bei den Ausbildungszahlen der gastgewerblichen Ausbildungsberufe im IHK-Bezirk ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen gewesen sei. Er brachte – befragt nach seinen Wünschen für das neue Jahr – zum Ausdruck, dass es für ihn schon Genugtuung wäre, wenn eine Verstetigung der Situation im von ihm hochgeschätzten Hotel- und Restaurantgeschäft der Region eintreten würde. Gellermann betonte schließlich, wie wichtig für die Auszubildenden dem Vernehmen nach Wertschätzung und ein guter Zusammenhalt am Arbeitsplatz – namentlich das Gefühl, ein Team zu sein – sei. Denn schließlich, so habe es der krankheitsbedingt abwesende Oberbürgermeister Markurth einmal zu Recht gesagt: „Das erste, was ein Gast von Braunschweig sieht, ist regelmäßig ein sympathisches Gesicht im Gastgewerbe. Da gilt es, einen guten Eindruck zu hinterlassen.“

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