Drei Jahre Bewährung für Missbrauch an Minderjähriger

21. Juni 2016 von
Das Urteil von einem Jahr und zwei Monaten Haftstrafe wurde vor dem Amtsgericht Braunschweig auf drei Jahre Bewährung ausgesetzt. Symbolfoto: Sina Rühland

Braunschweig. Das Urteil gegen den 36-jährigen Asylbewerber, der im Februar in der Landesaufnahmebehörde für Asylsuchende ein 14-jähriges Mädchen sexuell missbraucht haben soll (regionalHeute.de berichtete) wurde am Montag am Ende einer langwierigen Verhandlung vor dem Braunschweiger Amtsgericht gesprochen. 

Bis in den Nachmittag, so Pressesprecher Karl Jahnke, sei die Verhandlung fortgesetzt worden. Schließlich sei der Mann zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden, die zur Bewährung auf drei Jahre ausgesetzt wurde. Laut Anklage soll sich der Mann in der Landesaufnahmebehörde Braunschweig nachts zu der zur Tatzeit 14-jährigen Geschädigten gelegt haben, um sie dann „unter bewusster Ausnutzung der schlafbedingten Widerstandsunfähigkeit“ im Intimbereich zu berühren und sich dadurch selbst zu erregen. Die Geschädigte wachte durch die Berührungen auf und flüchtete schreiend zu ihrer Mutter.

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