Harzwasserwerke warnen vor Betreten der Talsperren

24. November 2018
Die freien Flächen an der Okertalsperre dürften auf keinen Fall betreten werden. Foto: Anke Donner
Region. Aufgrund der anhaltenden Dürre sind einige Talsperren der Harzwasserwerke aktuell unterdurchschnittlich gefüllt. Dadurch sind Bereiche dieser Talsperren sichtbar, die normalerweise unter Wasser liegen. Wer allerdings meint, die trocken gefallenen Flächen könnten betreten werden, der macht einen gefährlichen Fehler: Das Betreten des Stauraumes der Talsperren ist gefährlich, teilen die Harzwasserwerke mit.

Der Untergrund sieht von oben trocken aus. Aber wer ihn betritt, sinkt ein“, warnt der Kaufmännische Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Lars Schmidt. „Wer in das feine Sediment einsinkt, kann sich nur schwer oder selbst nicht daraus befreien.“ Viele Talsperren fallen außerdem steil ab. „Hier kann man schnell abrutschen“, erklärt er. Außerdem könne es bei steilen Böschungen auch zum Abrutschen von Hängen kommen.

Da die Trinkwassertalsperren, aus denen die Harzwasserwerke direkt Trinkwasser gewinnen, im Wasserschutzgebiet der Zone Eins liegen, ist ein Verlassen der Wege und ein Betreten des Uferbereiches sowieso verboten. „Aber auch an der Innerste-, der Oker- und der Odertalsperre warnen wir vor dem Betreten des Stauraumes ausdrücklich“, sagt Herr Schmidt. „Anders als an Stränden, die meist flach ins Wasser führen, kann es hier durch den niedrigen Füllstand gefährlich sein, den Stauraum zu betreten.“

 

Lesen Sie mehr zum Thema:

„Angespannte Situation“ nach Trockenjahr – Droht der Wassermangel?

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006