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Ein Kunstwerk, das Honig produziert

19. Juni 2016 von
Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz lud zur öffentlichen Honigernte ein. Fotos: Jan Borner
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Braunschweig. Auf der Wiese vor dem Haus der Braunschweigischen Stiftungen haben rund 60.000 Bienen ein besonderes Zuhause. Analog zum großen steinernen Stiftungshaus hat der Künstler Stefan Mauck nämlich vor fünf Jahren ein hölzernes „Stiftungshaus der Bienen“ errichtet. Wie schon in den vergangenen Jahren, lud am heutigen Sonntag die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz zur öffentlichen Honigernte ein. Hier wurde der Honig vom Wachs befreit, aus den Waben geschleudert und schließlich verkostet.


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Bevor es aber an den Honig ging, erklärte der Braunschweiger Künstler Stefan Mauck, wie er vor fünf Jahren auf die Idee gekommen war, ein Bienenhaus in den Stiftungsgarten zu stellen, das dem Original aus Stein erkennbar ähnlich sieht. Der Hintergrund war zunächst, so Mauck, dass es am Löwenwall früher einmal eine Schweizerei gab. Die Braunschweiger kamen deshalb früher schon in die Gegend, wo heute das Haus der Braunschweigischen Stiftungen steht, um im grünen Umfeld dem Trubel der Stadt zu entkommen und bei den Nutztieren Milch zu holen. Der Künstler wollte deshalb Nutztiere wieder an diesen Ort holen. Aber warum gerade Bienen? Das Haus der Braunschweigischen Stiftungen wurde von dem Großhändler Louis Gerloff errichtet, der sein Geld mit Zucker machte. In dem Stiftungshaus der Bienen wird dies mit dem Honig nun wieder aufgegriffen.

Erst Schleudern, dann Schlemmen

STiftungshaus der Bienen, Foto: Jan Borner

Das Stiftungshaus der Bienen, Foto: Jan Borner

Seit fünf Jahren lädt die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz nun bereits zur öffentlichen Honigernte. Die Imker Hans-Georg Picker und Heidje Rupp erklärten dem interessierten Publikum zunächst wie der Honig entsteht, wie die Bienen im Frühjahr aus dem Stiftungsgarten ausschwärmen und den Nektar sammeln, um schließlich einen Honig aus allerlei Braunschweiger Blumen zu produzieren. Die beiden Imker befreiten die Waben dann zunächst von einer Schicht Bienenwachs und legten den Honig frei. Anschließend wurde er aus den Waben geschleudert und durch einen Filter laufend in einem Gefäß gesammelt – Fertig. Mehr braucht es nicht. „Honig ist ein Naturprodukt“, betonte Picker, „das heißt, man fügt nichts hinzu und man nimmt ihm nichts weg“. Diesem Motto getreu, wurde der Honig in kleinen Glasschüsseln auf den Tischen verteilt und mit Brot und Butter verkostet.

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