Entscheidung zur Reaktorsicherheit in Thune vertagt

8. November 2018 von
Über mögliche Schutzmaßnahmen in Thune wird der Rat später entscheiden. Symbolfoto: pixabay
Braunschweig. Die BIBS-Fraktion brachte in die Ratssitzung am vergangenen Dienstag einen Antrag ein, der sich mit dem Thema Reaktorsicherheit in Thune auseinandersetzte. Die Verwaltung sollte damit beauftragt werden, Schutzmaßnahmen zu prüfen. Die Diskussion dazu im Rat war kurz, weil der Antrag in den Planungs- und Umweltausschuss zurückverwiesen wurde.

„Was ist möglich? Was können wir freiwillig übernehmen? Fenster schließen kann schon helfen, aber man muss wissen, dass gerade etwas passiert“, sagte Astrid Buchholz (BIBS), stimmte jedoch dem Vorschlag des Ratsvorsitzenden Frank Graffstedt zu, den Antrag zur weiteren Beratung zurück in das zuständige Gremium zu verweisen. 

Müller wird unterbrochen

Eine etwas skurrile Gegenrede folgte darauf hin von Hans E. Müller (AfD). Als der Ratsvorsitzende fragte, ob es Widerspruch gegen die Überweisung in den Ausschuss gebe, meldete sich Müller zu Wort. Jedoch begann er seine Rede mit der Absicht, über den Sachstand zu informieren. Graffstedt unterbrach ihn, mit dem Hinweis, sein Wissen doch bitte im Fachausschuss einzubringen. Einen klaren Widerspruch gegen die Verweisung gab es jedoch schon. „Dieses Thema war in allen Ausschüssen. Mich langweilt das. Die Bevölkerung wird aufgehetzt. Deshalb ist eine Überweisung nicht nötig“, meinte Frank Weber (AfD). 

Erfolg hatte seine Gegenrede nicht. Bei fünf Gegenstimmen (AfD) stimmte der Rat für die Verweisung in den Fachausschuss. 

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