Erixx erfasst Auto: Fahrerin tödlich verunglückt, Tochter verletzt

22. September 2019 von
Der Erixx hat einen Pkw an einem unbeschrankten Bahnübergang erfasst. Fotos und Video: aktuell24
Isenbüttel. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei wurde heute um 9.40 Uhr ein Pkw von einem fahrenden Regionalzug an einem unbeschrankten Bahnübergang im Triftweg erfasst. Die 35-jährige Fahrerin wurde dabei getötet. Ihre dreijährige Tochter konnte schwer verletzt mit dem Hubschrauber Christoph 4 in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen werden. Im Auto befand sich noch ein Hund, der ebenfalls verstorben ist.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Isenbüttel Kai Falke sagte vorerst aus, dass bei Eintreffen der Feuerwehren Isenbüttel und Calberlah die Fahrerin des vom Zug erfassten Pkw und ihr Hund bereits verstorben waren. Die Fahrerin war in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden. Das Fahrzeug wurde zirka 200 Meter mitgeschliffen und verkeilte sich vor dem Zug. Somit war die Unfallstelle schwer zugänglich. Das Kind konnte bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits von Ersthelfern befreit werden. Die Feuerwehr lobt das vorbildliche Verhalten der Ersthelfer und Anwohner. Die zirka 50 Bahnfahrgäste und der Führer des Zuges wurden nicht verletzt und mussten nicht betreut werden. Die Feuerwehr hat eine Weiterfahrt für die Gäste veranlasst. Für die Bergung des Fahrzeugs von den Gleisen ist die Deutsche Bahn zuständig, die einen Wartungszug zur Räumung schicken wird. 

Die Polizei ergänzt, dass ein Bahnfahrgast leichte Verletzungen davon getragen hat. Die Bahnstrecke musste an der Unfallstelle bis auf Weiteres voll gesperrt werden, da der Triebwagen durch einen Sonderzug mit Spezialkran geborgen werden musste. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Die Sperrung wird vermutlich bis in die frühen Abendstunden andauern. Vor Ort waren eine Vielzahl an Hilfs- und Rettungskräften mit Bergungs- und Absperrarbeiten beschäftigt, unter anderem 40 Feuerwehreinsatzkräfte aus Isenbüttel und Calberlah.

Aktualisiert:

Wie die Polizei am Montag auf Anfrage mitteilt, ist das Kind mittlerweile außer Lebensgefahr.

Foto: Rudolf Karliczek

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Foto: aktuell24

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