Erster Spatenstich für den Bebauungsplan am „Nordanger“ gesetzt

10. Mai 2019
Der erste Spatenstich. Foto: Siegfried Nickel
Braunschweig. Ein weiterer Abschnitt des Wohnbauprojektes "Nördliches Ringgebiet" geht an den Start. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer setzte am Freitag, 10. Mai, gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Nibelungen Wohnbau, Torsten Voß, den ersten Spatenstich für die Erschließung des Bebauungsplangebietes "Nordanger". Dies berichtet die Stadt Braunschweig.

Wenn in etwa einem Jahr die Ver- und Entsorgungsleitungen und die erste Ausbaustufe der Straßen hergestellt sind, könne hier mit dem Bau von rund 500 Wohneinheiten begonnen werden. „Das Nördliche Ringgebiet ist ein zentraler Baustein der Wohnungsbau-Offensive der Stadt Braunschweig“, sagt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Deshalb freue ich mich, dass wir heute einen neuen Bauabschnitt in Angriff nehmen.“ Im vorherigen ersten Hochbauabschnitt sollen Ende dieses Jahres 389 neue Wohnungen fertiggestellt sein. Weitere 143 Wohnungen würden im Jahr 2020 folgen. Neben der Nibelungen-Wohnbau seien auch die Baugenossenschaft Wiederaufbau, die Braunschweiger Baugenossenschaft und der private Investor Belter vertreten.

Überwiegend Mehrfamilienhäuser

Auch im Baugebiet Nordanger übernehme die städtische Nibelungen-Wohnbau die Erschließung, die unter technisch zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesichtspunkten erfolge. Das Baugebiet werde ans umweltfreundliche Fernwärmenetz angeschlossen. Das Stromnetz werde auf die sich entwickelnde Elektromobilität ausgelegt, das Regenwasser der Straßenflächen werde in einer öffentlichen Grünfläche am südlichen Rand des Neubaugebiets versickern. Die Dimensionierung sei auch für Starkregenereignisse bemessen.

Nibelungen-Geschäftsführer Torsten Voß: „Dieses Baugebiet beschäftigt uns nicht nur in der Projektentwicklung und Erschließung. Wir planen auch hier den Neubau von weiteren Mietwohnungen für die Nibelungen.“ Der Bebauungsplan sehe überwiegend Mehrfamilienhäuser vor, im Inneren des Baugebietes seien auf fünf Baugrundstücken auch knapp 30 gereihte Stadthäuser vorgesehen. Am südöstlichen Gebietsrand solle ein achtgeschossiges Gebäude entstehen, das als Landmarke den höchsten Punkt im gesamten Bauareal Nördliches Ringgebiet darstellen werde.

Ein Parkplatz muss weg

Dem Baugebiet müsse ein Parkplatz weichen, auf dem derzeit die Nutzer der Bürogebäude an der Südseite der Taubenstraße ihre Autos abstellen. Als Ersatz werden Stellplätze entlang der Taubenstraße, östlich der Hausnummer 4, angelegt. Mit dem Nördlichen Ringgebiet werde das größte Braunschweiger Wohnprojekt seit Jahrzehnten realisiert. Insgesamt sollen hier etwa 1.500 hochwertige Wohneinheiten gebaut werden. Es entsteht, überwiegend auf Brachflächen, ein neues, gut angebundenes und innenstadtnahes Quartier, mit einer ausgewogenen Mischung aus Wohn- und Freizeitnutzungen. Die Ausweisung brachliegender ehemaliger Industrie- und Gewerbeflächen als Wohngebiete sei ein wichtiger Aspekt der künftigen städtischen Innenentwicklung, der auch bei ‘Denk Deine Stadt‘, dem Beteiligungsprozess für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) einen besonderen Stellenwert einnehme.

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