Erziehermangel – Beruf muss attraktiver werden

11. Oktober 2018 von
Aktuell suche die Stadt zehn Erzieher für den Einsatz in den städtischen Kindertagesstätten. Symbolbild: Sandra Zecchino
Braunschweig. Mehr Betreuungsplätze und die Einführung der dritten Krippenkraft führt zu einem kontinuierlichen Anstieg beim Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Dieser Bedarf trifft auf einen immer angespannteren Arbeitsmarkt, auf dem sich auch die öffentlichen Arbeitgeber dem Konkurrenzkampf stellen und aktiv um Personal werben müssen.

Auch für die Braunschweiger Stadtverwaltung werde es zunehmend schwieriger, Personalstellen in Kindertagesstätten und Schulkindbetreuungseinrichtungen mit qualifizierten und fachlich guten Erziehern oder sonstigen Fachkräften zu besetzen, umschreibt Rainer Keunecke, Pressesprecher der Stadt, die aktuelle Situation. Der Fachkräftemangel habe sich in Braunschweig seit zirka zwei Jahren verstärkt.

Es gelinge zwar grundsätzlich noch die Stellen zu besetzen, so Keunecke weiter, allerdings nehme die Zahl der Bewerber ab. Insofern werbe die Stadt seit einigen Jahren bereits intensiv, damit Erzieher sich für eine Tätigkeit in Braunschweig bewerben. Aktuell suche die Stadt zehn Erzieher für den Einsatz in den städtischen Kindertagesstätten.

Duale Ausbildung als Alternative

Eine Attraktivierung des Erzieherberufes sei darüber hinaus dringend nötig, so der Pressesprecher weiter. Dabei spiele sowohl die Länge der Ausbildungszeit als natürlich auch das Thema Bezahlung eine Rolle.

„Um darüber hinaus mehr junge Menschen auch aus Braunschweig und der Region für den Beruf zu interessieren und an die Stadt als Arbeitgeber zu binden, hat die Stadt Braunschweig gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg beim Niedersächsischen Kultusministerium sehr darum geworben, einen dualen Ausbildungsberuf zum Erzieher zu schaffen“, erklärt er. Aktuell liefen Vorbereitungen für die konzeptionelle Umsetzung einer solchen dualen Ausbildung.

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