Flucht vor Kontrolle: Wilde Verfolgungsjagd durch Braunschweig

3. Januar 2019
Der Moment der Festnahme auf der A 39. Foto und Video: Rudolf Karliczek
Braunschweig. Nachdem ein Autofahrer an Silvester einem Polizeibeamten wegen seiner rücksichtslosen Fahrweise aufgefallen war, versuchte er danach vor einer Verkehrskontrolle zu fliehen. Wie die Polizei berichtet, kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd durch die halbe Stadt.

Der 27-jährige Beamte, der sich kurz nach 17 Uhr auf dem Weg zum Dienst befand, meldete eine schwarze Limousine, die sich auf der A39 von Salzgitter in Richtung Braunschweig zunächst sehr rücksichtslos gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern verhalten hatte. Der Polizist versuchte den Fahrer zum Anhalten zu bewegen und alarmierte zur Unterstützung einen Streifenwagen.

Der 38-jährige Verdächtige beschleunigte jedoch seinen Wagen und versuchte vor der bevorstehenden Polizeikontrolle zu fliehen. Seine Flucht führte ihn dabei über die Gülden- und Sonnenstraße sowie die angrenzenden Seitenstraßen. Weiter fuhr er über die Münchenstraße, die A391, die Hildesheimer Straße, den Sackring und den Altstadtring. Nach weiteren waghalsigen Manövern über die Alte Frankfurter Straße und Westerbergstraße konnte der Mann schließlich in Höhe der ehemaligen Tankstelle auf der A39 bei Rüningen gestoppt werden.

Auf der Flucht andere gefährdet

Auf seiner rücksichtslosen Flucht missachtete der Beschuldigte mehrfach das Rotlicht und gefährdete insbesondere eine Radfahrerin in Höhe der Breiten Straße sowie zwei Fußgänger an der Kreuzung Güldenstraße/Sonnenstraße. Auch mehrere Verkehrsteilnehmer mit Kraftfahrzeugen wurden von dem Mann zum Teil erheblich gefährdet.

Das Polizeikommissariat Süd bittet nun die genannte Radfahrerin und die Fußgänger sowie weitere Personen, die am frühen Silvesterabend durch die Fahrweise des Beschuldigten mit seiner schwarzen Limousine gefährdet wurden, sich telefonisch unter der Rufnummer 0531/476-3515 zu melden.

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