Forschungsprojekt testet automatisiertes Linksabbiegen

5. April 2019
Symbolfoto: Alexander Panknin
Braunschweig. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet gemeinsam mit der AVL Software & Functions GmbH und der Technischen Universität Braunschweig innovative Fahrkonzepte an der Forschungskreuzung – Rebenring/Hans-Sommer-Straße sowie am Tostmannplatz. Mit Fahrversuchen wird das automatisierte und vernetzte Linksabbiegen untersucht. Die Testfahrten werden ab Montag, 8. April, bis zum 24. Mai an ausgewählten Tagen von Montag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr durchgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung der DLR und der Stadt.

Am Tostmannplatz werden mit einer eigens für automatisierte Fahrzeuge eingerichteten Fahrspur das Konzept der Vorsignalisierung und Vorsortierung sowie der kooperative Spurwechsel getestet. Der Verkehr werde dazu auf dem Bienroder Weg stadteinwärts etwa ab der Einmündung Wichernstraße einspurig geführt. Hinweistafeln und Baustellenabsperrungen würden auf die geänderte Verkehrsführung hinweisen. Zur Anpassung an die Fahrversuche sei es erforderlich, die Geschwindigkeit innerhalb der Teststecke auf 30 km/h zu reduzieren.

Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten

Zwischen Michelfelder Platz und Tostmannplatz müssten die Autofahrer aufgrund der Einspurigkeit sowie der reduzierten Geschwindigkeit mit Einschränkungen rechnen. Die Verkehrsteilnehmer werden um besondere Aufmerksamkeit und Verständnis gebeten. Die Forschungen gehören zum Projekt „Digitaler Knoten 4.0 (DK 4.0)“. Damit erforsche das DLR mit seinen Projektpartnern an innerstädtischen Kreuzungen der Stadt Braunschweig neue Wege der Kommunikation von Fahrzeugen, Radfahrern, Fußgängern und Ampeln. Ziel ist es, durch digitale Vernetzung der Verkehrsteilnehmer die Straßen sicherer und effizienter zu machen. Das DLR habe für weitere Informationen eine Projektwebsite eingerichtet.

Dieses Projekt wiederum sei eingebettet in das Forschungsprogramm „Anwendungsplattform Intelligente Mobilität (AIM)“. Die Stadt Braunschweig ist Partnerin dieses Programms. Das DLR habe Zugang zu den Daten, welche die Verkehrsrechner, Induktionsschleifen oder Lichtsignalanlagen der Stadt liefern. Im Gegenzug könne die Stadt die Daten, die das DLR erhebe, für eigene Zwecke nutzen, um den Verkehrsfluss auf städtischen Straßen zu verbessern.
Fragen zu den technischen Details des Projekts „Digitaler Knoten 4.0“ beantwortet das DLR.

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