Gehölze an Wiesenflächen im Naturschutzgebiet zurückgeschnitten

11. Dezember 2018
Im Naturschutzgebiet Riddagshausen wurden Pflegemaßnahmen durchgeführt. Foto: Archiv
Braunschweig. Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Riddagshausen: Um die zahlreichen Wiesenflächen - Lebensraum für viele, zum Teil seltene Pflanzen- und Tierarten - zu erhalten, sind in diesen Tagen angrenzende Gehölze zurückgeschnitten worden. Sie werden im kommenden Frühjahr wieder ausschlagen, sich neu begrünen und ihrerseits vielen Vögeln, Insekten und anderen Tieren Lebensraum bieten. Das teilt die Stadt Braunschweig mit.

„Die Wiesen im Naturschutzgebiet Riddagshausen werden extensiv bewirtschaftet und sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft“, erläutert Rangerin Anke Kätzel von der städtischen Abteilung Umweltschutz, Umweltplanung. „Sie spielen für die Artenvielfalt, aber auch für Naturgenuss und Landschaftsbild eine wichtige Rolle. Oftmals sind sie von Wald- und Gehölzflächen umgeben, die im Laufe der Zeit immer mehr in die Wiesenflächen hineinwachsen. Für den Erhalt und die zukünftige Bewirtschaftung der Wiesen ist es daher wichtig, die Gehölze auf den Flächen selbst oder an den Rändern von Zeit zu Zeit zurückzudrängen.“

Die entsprechenden Arbeiten, die durch die trockene Witterung begünstigt wurden, wurden teils von Hand sowie in größerem Umfang mit maschineller Unterstützung erledigt. Dabei wurden die entfernten Zweige und Äste zu Mulch verarbeitet. Die Pflegemaßnahmen werden vom Land Niedersachsen gefördert.

Weiterhin wurden in diesem Jahr insgesamt 13 Kleingewässer im Naturschutzgebiet Riddagshausen von starkem Schilf- und Gehölzbewuchs befreit, mit flachen Ufern ausgestattet und teilweise auch erweitert. Ein Gewässer wurde neu angelegt. „Die Gewässer sind aufgrund des heißen, regenarmen Sommers größtenteils ausgetrocknet, sodass die Arbeiten bodenschonend und rasch erledigt werden konnten“, sagt Anke Kätzel. „Wir hoffen, dass sich nun wieder genug Wasser in den für die zehn hier vorkommenden Amphibienarten wichtigen Laichgewässern sammelt, damit auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Froschkonzerte zu hören sind.“

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