Glasfaserausbau: Zweite Phase gestartet

8. November 2018
Der Glasfaserausbau in Braunschweig geht in die zweite Runde. Mit dabei (v.li.): Gerold Leppa (Geschäftsführer Braunschweiger Zukunfts GmbH), Kai-Uwe Rothe (Geschäftsführer BS Netz) und Julien Mounier (Vorstandsvorsitzender BS Energy). Foto: BS Energy/Peter Sierigk
Braunschweig. BS Energy hat mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau der Braunschweiger Gewerbegebiete begonnen: Nachdem die Gewerbegebiete "Heesfeld" und "Am Hafen" bereits in den vergangenen Monaten an das Glasfasernetz angeschlossen wurden, erfolgte nun der Spatenstich in "Rautheim Nord". Das teilt BS Energy mit.

Bis Ende 2019 sollen zunächst vier weitere Areale folgen, beginnend mit dem interkommunalen Gewerbegebiet Waller See.

Die Maßnahmen bilden die zweite Stufe einer Ausbauoffensive, in der BS Energy seit 2016 alle Neubaugebiete in Braunschweig mit Glasfaser ausstattet. Darüber hinaus verlegt BS Energy seit mehreren Jahren Glasfaserinfrastruktur für Kunden, die von diesen angemietet und eigenständig betrieben werden. Viele Standorte der Stadt und der Technischen Universität wurden bereits mit Glasfaser ausgestattet, unter anderem 90 städtische Liegenschaften und ein Großteil der Studentenwohnheime im Stadtgebiet. Das Glasfasernetz von BS Energy umfasst rund 420 Kabel-Kilometer – jährlich kommen 15 weitere Kilometer hinzu.

„Ein entscheidender Standortfaktor“

„Als regionaler Infrastrukturdienstleister sehen wir es als unsere Aufgabe, die digitale Infrastruktur in Braunschweig konsequent weiterzuentwickeln“, erklärt Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender BS Energy. „Der Bandbreitenbedarf wächst weiterhin rasant und wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Ein gut ausgebautes Glasfasernetz ist deshalb ein entscheidender Standortfaktor.“

Insbesondere in Gewerbegebieten ist der Bedarf nach schnellem Internet groß. Bereits ein Viertel der Gewerbetreibenden in Rautheim Nord hat sich für einen Glasfaseranschluss von BS Energy entschlossen. Um mit dem wachsenden Datenmengen Schritt zu halten, formulieren Politik und Verbände anspruchsvolle Ziele für den Glasfaserausbau: So sieht der „Masterplan Digitalisierung“ der Landesregierung die Erschließung aller niedersächsischen Gewerbegebiete bis 2021 vor.

Die Datenmengen wachsen

„Die weiter fortschreitende Digitalisierung der Geschäftsprozesse beschäftigt inzwischen alle Branchen. Dabei wachsen die Datenmengen, die zwischen Unternehmen und mit dem Kunden ausgetauscht werden, stetig. Leistungsfähige Infrastruktur ist dadurch ein entscheidender Standortfaktor für die Unternehmen geworden. Initiativen wie die von BS Energy zum Ausbau des Glasfasernetzes tragen entscheidend dazu bei, dass die Braunschweiger Unternehmen zukunftssicher und wettbewerbsfähig arbeiten können“, erläutert Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.

Beim Ausbau des Glasfasernetzes kann BS Energy von Synergien mit anderen Geschäftsfeldern profitieren. „Als Netzbetreiber kennen wir die Netzgegebenheiten in Braunschweig bestens“, erklärt Kai-Uwe Rothe, Geschäftsführer von BS Netz, die den Glasfaserausbau technisch umsetzt. „Wir nutzen zum Teil bestehende Rohre und Schächte, um die Kabel zu verlegen. Dadurch können wir den Ausbau sehr effizient und mit deutlich weniger Baumaßnahmen umsetzen.“

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