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Grundstücksbörse Braunschweig e.V.: Neubau-Boom hielt auch 2017 an

12. März 2018
Die Mitglieder des Grundstücksbörse Braunschweig e.V. bei der Vorstellung des Immobilienmarktberichts 2017. Foto: Grundstücksbörse Braunschweig e.V.
Braunschweig. Die Grundstücksbörse Braunschweig e.V. stellte jüngst den Immobilienmarktbericht 2017 in der IHK Braunschweig vor. Das teilt die Grundstückbörse Braunschweig e.V. in einer Pressemitteilung mit.

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„In vielen Städten unserer Region drehten sich die Baukräne. In Braunschweig wurden nie zuvor so zahlreiche Bauvorhaben realisiert wie im Jahr 2017, aber auch in Wolfsburg und Wolfenbüttel gab es Bauprojekte nennenswerter Größe.“, erläutert Hans-Martin-Rühland, Vorsitzender der Grundstücksbörse. Baustellen in exponierten Lagen veränderten das Stadtbild. Neben Baugebieten für den Einfamilienhausbau wurden diverse Wohnungsbauprojekte in den Ober- und Mittelzentren unserer Region begonnen. Während Bauträger immer hochwertigere Eigentumswohnungen errichteten, widmeten sich die Wohnungsbaugesellschaften und –genossenschaften wieder dem Bau von Mietwohnungen.

Einfamilienhäuser zur Selbstnutzung wurden laut Bericht unverändert stark nachgefragt. Die Preise für ältere Häuser mit Modernisierungs- und Sanierungsbedarf haben leicht nachgegeben, insbesondere wenn ein hoher Aufwand für die energetische und technische Verbesserung notwendig wird. Eigentumswohnungen in Stadtlagen von Braunschweig und Wolfsburg waren besonders begehrt. Der Trend, in die Städte zu ziehen, hielt an, gleiches gilt für die Kreisstädte der Region. Neubauwohnungen mit Premium-Ausstattung wurden zahlreich gekauft. Anspruchsvollere Energiestandards und knappe Baugrundstücke führten zu höheren Preisen. Auch die Eigentumswohnung als sogenannte kleine Kapitalanlage zur Vermietung war gefragt.

Baugrundstücke wurden teurer

Baugrundstücke wurden als Folge des geringen Baulandangebotes in Braunschweig wieder teurer. Da die Nachfrage weiterhin groß war, profitierten die umliegenden Landkreise und Mittelzentren, teilweise dort mit Preissteigerungen verbunden. Mietwohnungen für Familien mit Kindern in ausreichender Größe sowie barrierefreie Wohnungen waren unverändert knapp. Die Modernisierung der Bäder spielte eine immer größere Rolle. In Einzelfällen war der Einbau einer Küche für die Vermietung von Vorteil. Der Bauboom hatte noch keine Auswirkung auf den Mietwohnungsmarkt.

Zinstrend als Marktmotor

Das nach wie vor niedrige Zinsniveau hat auch in 2017 dazu beigetragen, dass sich eine Vielzahl von Menschen den Traum vom eigenen Heim erfüllen konnte. Wenngleich nicht zu erwarten ist, dass die Finanzierungszinsen in kurzer Zeit erheblich steigen, empfehlen die Immobilienexperten eine möglichst langfristige Zinsbindung und eine mindestens zwei bis dreiprozentige Tilgung. Zusammenfassend stellen die Immobilienexperten fest, dass die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in der Region nach wie vor hoch ist, gleiches gilt aber auch zunehmend für die Ansprüche von Käufern und Mietern.

Vorstellung der Grundstücksbörse Braunschweig e.V.

Schon im Jahre 1910 ist in Braunschweig der eingetragene Verein Braunschweiger Grundstücks- und Hypothekenmakler gegründet worden. Im Jahre 1954 erfolgte in der 1949 neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland in Braunschweig mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Braunschweig die Neugründung unter dem Namen Grundstücksbörse Braunschweig e.V..

Die Mitglieder der Grundstücksbörse Braunschweig tagen alle 14 Tage in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Braunschweig und sind als Immobilien- und Finanzierungsberater in der Region 38 tätig. Die Immobilienmakler der Grundstücksbörse sind viele Jahre am Markt tätig und Mitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD). Der Austausch von Informationen und Erfahrung ist in einer seit Jahrzehnten erprobten Zusammenarbeit fest verankert, was in der Branche der Immobilienmakler ungewöhnlich ist. Hierbei steht die Expertise von ausgebildeten Juristen, Sachverständigen, Bau-Finanzierungsexperten und Immobilienkaufleuten zur Verfügung. Mehrere Immobilienmakler sind von der DEKRA wie auch von der DIA Zert (Deutsche Immobilien Akademie) nach DIN EN 15733 zertifiziert. Regelmäßige Weiterbildung sorgt dafür, auch in aktuellen Themen und Entwicklungen auf dem neuesten Stand zu bleiben.

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