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Hier leben Azubis am besten: Braunschweig belegt Rang 25

6. Juli 2018 von
Braunschweig belegt Platz 25. Am besten schnitt die Löwenstadt im Bereich Ausbildungsangebot und Verkehr ab. Foto: Sandra Zecchino
Braunschweig. In Kassel würden Auszubildende deutschlandweit am besten leben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des privaten Bildungsanbieters WBS GRUPPE. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die 40 größten deutschen Städte auf ihr Ausbildungs- sowie Nah- und Fernverkehrsangebot hin analysiert und auch die Lebenshaltungskosten und Preise für Freizeitaktivitäten vor Ort verglichen.

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Für die Kategorien Lebenshaltung, Verkehr, Freizeitaktivitäten und Ausbildungsangebot gab es jeweils Punkt für die einzelnen Städte. Daraus setzte sich die Gesamtbewertung für das Ranking der WBS-Gruppe zusammen, bei der Braunschweig den 25. Platz von 40 einbezogenen Städten belegt. Kassel belegt mit 434 von theoretisch 520 möglichen Punkten mit großem Abstand den ersten Platz. Besonders im Bereich Verkehr und Freizeit sahnte die Stadt ab. Auf Platz zwei und drei folgen Hannover und Chemnitz mit 366 beziehungsweise 361 Punkten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS-Gruppe, kommentiert die Analyse:

“Auszubildende sind in der Regel junge Menschen, die aktiv sind und viel unternehmen wollen, gleichzeitig aber nur wenig Geld haben. Daher wollten wir herausfinden, in welcher deutschen Stadt Azubis am besten leben können. Als klarer Sieger unseres Rankings ging am Ende Kassel hervor, wo Auszubildende beste Bedingungen für eine schöne Ausbildungszeit vorfinden. Natürlich freut es uns ganz besonders, dass sich auch vier Standorte unserer WBS SCHULEN unter den Top-10 des Rankings wiederfinden. Allerdings muss natürlich auch beachtet werden, dass unsere Analyse keine Allgemeingültigkeit beansprucht und es letztlich auch die subjektive Wahrnehmung darüber entscheidet, wo jeder Einzelne sich am wohlsten fühlt”.

Die Sieger der Kategorien

Keine andere analysierte Stadt als Kassel konnte in Bezug auf die Kino-, Hallenbad- und Barpreise für Cola und Bier mehr Punkte sammeln, sodass im Bereich Freizeitaktivitäten Kassel den ersten Platz einnimmt. Einzig Karlsruhe war in dieser Kategorie halbwegs konkurrenzfähig. Die Bankenstadt Frankfurt punktet besonders in der Kategorie Verkehr durch ihr günstiges ÖPNV-Jahresticket, der vielen Verbindungen der Deutschen Bahn und der Nähe zum größten Flughafen des Landes.

In Bezug auf die Lebenshaltungskosten sichern sich hingegen Städte aus den neuen Bundesländern die vordersten Ränge: Chemnitz schneidet hier vor Leipzig, Halle, Dresden und Magdeburg am besten ab. Was das Ausbildungsangebot angeht, liegt Baden-Württemberg ganz weit vorn. Freiburg landet in dieser Kategorie auf dem ersten, Stuttgart auf dem zweiten und Karlsruhe auf dem dritten Rang. In allen drei Städten leben anteilig besonders viele Auszubildende und es gibt auch vergleichsweise viele Berufsschulen pro Quadratkilometer.

244 Punkte für die Löwenstadt

Braunschweig ergatterte immerhin 244 Gesamtzähler. Am besten schnitt die Löwenstadt im Bereich Ausbildungsangebot und Verkehr ab. Der Gesamtpunktedurchschnitt der Studie liegt bei 261,13 Punkten, sodass Braunschweig zwar knapp unter dem Durchschnitt gelandet ist, man jedoch trotzdem noch guten Gewissens von einem Mittelfeldplatz sprechen kann.

Den Rahmen um Braunschweig bilden auf dem 24. Platz Bielefeld und auf Platz 26 Bonn. Den 40. und letzten Platz in der Erhebung belegt Rostock mit gerade einmal 135 Zählern. Hamburg und München gesellen sich auf dem vor- beziehungsweise drittletzten Platz zu Schlusslicht Rostock. Allgemein kann gesagt werden, dass die Millionenstädte in der Untersuchung einen durchaus schweren Stand haben. Auch Köln (Platz 23) und Berlin (Platz 27) glänzen nicht unbedingt durch ihre Platzierungen.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es hier nachzulesen.

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