Infrastruktur am Forschungsflughafen soll wachsen

26. Februar 2016
Lillienthalhaus, Foto: "Architektenrüdiger"

Braunschweig. Der Forschungsflughafen soll als zentrales Braunschweiger Zukunftscluster und der Flughafen als ein Tor zu Stadt und Region eine seiner gestiegenen Bedeutung angemessene Infrastrukturqualität erhalten. Er hat sich zu einem Hotspot der Forschung entwickelt, an dem sich Ingenieurbüros und wissenschaftliche Einrichtungen aus Luft- und Raumfahrt und dem Gebiet der Mobilität eng miteinander vernetzt haben. In der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe Mobilitycluster  wurde dafür ein Konzept erarbeitet, teilte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa mit.

„Am Forschungsflughafen entsteht immer mehr Bürofläche und damit steigt auch die Zahl der Mitarbeiter von Firmen und Instituten, die einen Parkplatz brauchen. Mittlerweile gibt es dort über 2.700 Arbeitsplätze gegenüber 1.600 im Jahr 2004 und es werden immer mehr. Deshalb lag es nahe, gemeinsam mit der Volksbank BraWO als Investor des Lilienthalhauses ein abgestimmtes Konzept zu erarbeiten. Es sieht die Errichtung eines Parkhauses südlich der Hermann-Blenk-Straße und Aufwertungsmaßnahmen im Bereich des Lilienthalplatzes vor“, sagte Leppa. Der Wert des Clusters zeige sich darin, dass Nachfrage nach einer zentralen Einrichtung mit Flächen für Unternehmen, Gründer und Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstanden ist. Dies umfasse auch Tagungsmöglichkeiten. Das Lilienthalhaus, dessen Bau begonnen hat, werde diese Wünsche erfüllen. Es werde eine zentrale Rolle auf dem campusartigen Gelände des Forschungsflughafens einnehmen. Es zeichne sich ab, dass das Lilienthalhaus gut angenommen werde, deshalb würden auch schon Erweiterungsmöglichkeiten berücksichtigt.

Ferner habe sich der Verkehrsflughafen als zentrale Einrichtung für die regionale Wirtschaft, für Volkswagen wie für mittelständische Unternehmen gut entwickelt. Dies werde durch die jüngste Ansiedlung der Volkswagen Truck & Bus GmbH als Holding belegt, die ausdrücklich den vorhandenen Flughafen als positiven Standortfaktor benannte „Mit dieser Entwicklung muss auch die Infrastruktur Schritt halten“, betonte Wirtschaftsdezernent Leppa. Zur Verwirklichung der Infrastrukturpläne schlägt die Verwaltung nach seinen Angaben die Gründung einer neuen Gesellschaft mit der städtischen Strukturförderungsgesellschaft, die Flächen von der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH erwirbt, und der Volksbank Projekt GmbH vor. Dies hätte den Vorteil, dass die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH Erlöse aus dem Grundstücksverkauf erzielt und damit anstehende Investitionen finanzieren kann. Außerdem würde sie vom Problem der Infrastruktur im Flughafenumfeld entlastet werden. Die Planungen mit der Volksbank zur Errichtung der Gesellschaft laufen auf Hochtouren“, sagte Wirtschaftsdezernent Leppa. „Die zuständigen Ratsgremien werden zeitnah beteiligt, sobald wir für das Infrastrukturkonzept ein Detailkonzept erarbeitet haben.“

Mit seiner heutigen Zustimmung zum Wirtschaftsplan 2016 der Flughafen GmbH hat der Finanz- und Personalausschuss der Stadt Braunschweig einen wichtigen Teilschritt der weiteren Vorbereitung des Projekts vollzogen.

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