Innenhof Kalandstraße/Juliusstraße wird nicht verkauft

6. Februar 2019
Symbolbild: Robert Braumann
Braunschweig. Der Verwaltungsausschuss habe in seiner Sitzung vom 5. Februar endgültig beschlossen, dass die städtische Grünfläche innerhalb der Wohnbebauung Kalandstraße/Juliusstraße nicht verkauft und auch nicht umgewidmet werden solle. Dies berichtet die Fraktion der Bürgerinitiative Braunschweig BIBS in einer Pressemitteilung.

Die Stadt habe ursprünglich vorgehabt, den Innenhof zu veräußern, damit dort Carports errichtet werden könnten. Die BIBS-Fraktion hatte sich von Anfang an gegen das Vorhaben gewandt und den Nichtverkauf beantragt. Der Verwaltungsausschuss sei dem Antrag nun gefolgt.

Das Grün darf bleiben

„Das ist eine gute Nachricht für die Anwohner“, freut sich BIBS-Ratsfrau Astrid Buchholz. „Die Grünfläche liegt nämlich im Sanierungsgebiet ‚Soziale Stadt‘ und wurde bisher kostenfrei den anliegenden Nutzern zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit dem Wohnungsneubau der Kalandstraße 3 und 4 wurde von Neueigentümern der Wunsch geäußert, auf der städtischen Fläche vier private Carports zu bauen. Die Stadt wollte daraufhin die Fläche verkaufen.“

Bereits zu Beginn der 1980er Jahre hätte das braunschweiger forum e.V. dort ein gemeinschaftliches Modellprojekt durchgeführt, bei dem beispielhaft mit den Anwohnern dieser Innenhof begrünt worden sei. Der Rat habe das Projekt damals ausdrücklich unterstützt. „Vor dem Hintergrund heutiger Bestrebungen nach einem Mehr an Grün und der Forderung nach so genannten ‚Pocket Parks‘ in der Innenstadt wäre ein Verkauf unverständlich und nicht mehr zeitgemäß gewesen. Der Anwohnerschaft bleibt nun eine grüne Oase für Entspannung, Naherholung und Spielraum für Kinder erhalten“, so Astrid Buchholz abschließend.

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