Junge Union spricht sich für Veranstaltungshalle aus

17. Juni 2019
Maximilian Pohler, vorsitzender der JU Braunschweig Foto: JU Braunschweig
Braunschweig. Die Stadt brauche eine neue Veranstaltungshalle für bis zu 2000 Besucher. Dies fordert die Junge Union in einer Pressemitteilung. Das bisherige Konzept zum Neubau einer Musikschule solle hierfür erweitert werden. Vorbild könnte die ehemalige Meier-Music-Hall sein.

Die Junge Union Braunschweig unterstütze die Idee einer neuen Musikschule als „Zentrum der Musik“, wolle das Konzept aber deutlich erweitern. Demnach solle zusätzlich zum Neubau der Musikschule eine eigene Veranstaltungshalle mit weiteren Probenräumen sowie kleinen und einem großen Veranstaltungssaal entstehen.
Der Vorsitzende der JU, Maximilian Pohler, führt dazu aus: „Braunschweig muss kulturpolitisch wieder an die Spitze Niedersachsens rücken. Die Zeiten einer Bewerbung um die Kulturhauptstadt und auch die erfolgreichen Tage des Lichtparcours liegen lange zurück. Mit dem „Zentrum der Musik“ und einer eigenen Veranstaltungshalle wollen wir nicht nur große Künstler nach Braunschweig locken. Insbesondere sollen die jungen Talente unserer Stadt eine Plattform für ihre Kreativität bekommen. Hierfür ist die neue Musikschule eine ideale Schnittstelle.“

Ein zentraler Ort für Kreative

Kernelement der neuen Veranstaltungshalle soll der große Veranstaltungssaal mit Platz für bis zu 2000 Besucher sein. Dieser könne durch Trennwände auch in mehrere kleine Säle aufgeteilt werden und würde folglich für eine Vielzahl von Veranstaltungsformaten zur Verfügung stehen. „Bands, Schulchöre, Theatergruppen oder Solo-Künstler, sie alle könnten an einem zentralen Ort kreativ werden. Durch die räumliche Nähe zur Musikschule könnten sie bei Bedarf Unterstützung professioneller Lehrer erhalten und die beste Technik in der neuen Halle nutzen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil wäre zudem der Austausch mit den anderen Künstlern“, erläutert Pohler. Neue Musikschule und Veranstaltungshalle sollen nach dem Willen der JU an einem Standort entstehen. „Wir wollen für junge Menschen einen Ort schaffen, an dem sie sich musikalisch und schauspielerisch austoben können, ohne zum Beispiel durch hohe Raummieten belastet zu werden. Gleichzeitig müssen wir verhindern, dass uns im Veranstaltungsbereich andere Städte den Rang ablaufen. So sind Göttingen, Hannover und auch Wolfsburg mit ausgezeichneten Veranstaltungshallen ausgestattet und ziehen jedes Jahr tausende Besucher an“, ergänzt Pohler abschließend. Grund für die Forderung sei auch die Schließung der ehemaligen Meier-Music-Hall. „Mit dem Aus in der Meier-Music-Hall brach ein wesentlicher Veranstaltungsort Braunschweigs weg. Die neue Veranstaltungshalle soll als moderner und offener Veranstaltungsort Braunschweig kulturell attraktiver machen und den entstandenen Bedarf decken“, so Pohler weiter. Aktuell führt die Verwaltung eine grobe Kostenschätzung für den Neubau einer Musikschule als „Zentrum der Musik“ durch.

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