Kein Geld für Klima-Sauereien

29. Juli 2019
Von links: Dirk Zimmermann, Tanja Ballack und Max Wassermann von Greenpeace, im Hintergrund der Graffiti-Künstler Stok La Rock. Fotos: Tanja Bischoff
Braunschweig. Am heutigen Montag forderte Greenpeace mit einer Graffiti Aktion die Europa-Abgeordnete Lena Düpont zum Einsatz für Klima- und Artenschutz in der EU Agrarpolitik auf.

Ein Bericht von Tanja Bischoff

Auf dem Kohlmarkt stand von 10 bis 15 Uhr ein Infostand der Greenpeace Aktivisten, um die Menschen vor Ort über die Verteilung der Fördergelder für die Landwirtschaft zu informieren. Insgesamt 58 Milliarden Euro zahlen die Bundesbürger jährlich für die EU-Agrarpolitik ein. Mit dem Geld ließe sich viel für Umwelt und Klima erreichen, wenn damit konsequent eine nachhaltige und damit zukunftsfähige Landwirtschaft gefördert werden würde, so Greenpeace. „Wir wollen, dass Agrarsubventionen nur noch für Klima- und Artenschutz verwendet wird. Die Gelder dürfen nicht mehr verantwortungslos verteilt werden“, fordert der Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Dirk Zimmermann. Leider sehe die Realität der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ganz anders aus. Die EU subventioniere vor allem eine Landwirtschaft, in der Tiere massenhaft Qualen leiden, die Böden und Gewässer mit der Gülleflut belaste und mit anhaltend hohen Emissionen die Klimakrise verschärfe.

„Subventionen nur noch für Klima- und Artenschutz“

Der Graffiti-Künstler Stok La Rock malte auf einer überdimensionalen Postkarte an Lena Düpont das Bild einer nachhaltigen Landwirtschaft, welche das Klima schont, unsere Lebensgrundlagen erhält und Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglicht. Auf der Rückseite der Karte konnten Bürgerinnen und Bürger Ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft festhalten und mit ihrer Unterschrift die Forderungen von Greenpeace unterstützen.

Graffiti-Künstler Stok La Rock sprayt ein Bild zu dem Thema nachhaltige Landwirtschaft.

Medienpartner

Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006