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Kinokritik: „After Passion“ – Ein Liebesfilm für die junge Generation

11. April 2019
Seit Mittwoch kann man die Jugendliteraturverfilmung "After Passion" im C 1 Cinema Braunschweig sehen. Foto: C1 Cinema/Video: Alexander Dontscheff
Braunschweig. "Ladies Night" im C 1 Cinema: Am Mittwoch startete das Jugend-Drama "After Passion" in einem restlos ausverkauften Kinosaal. regionalHeute.de war mit dabei. Ob der Film auch wirklich überzeugen konnte, verraten unsere Kinokritiker.

Basierend auf dem gleichnamigen Jugend-Bestseller-Roman von Anna Todd, der es auf sechs Fortsetzungen brachte, erzählt „After Passion“ von der romantischen Liebesgeschichte zwischen der jungen behüteten College-Studentin Tessa und dem Bad Boy Hardin, der ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt – eine Art „Fifty Shades Of Grey“ für Teenies. Die Bücher haben einen regelrechten Hype ausgelöst und sich millionenfach verkauft. Der erste Band ist nun verfilmt worden.

Inhalt

Tessa Young (Josephine Langford) ist attraktiv, klug und beginnt gerade mit ihrem Studium. Sie zählte bereits in der Schule immer zu den Besten ihrer Klasse und das soll sich auch an der Universität nicht ändern. Ihre alleinstehende Mutter hat das Leben ihrer Tochter und deren Hochzeit mit Jugendfreund Noah schon fest verplant. Doch an der Washington Central University wird ihr Leben schon bald auf den Kopf gestellt. Denn sie trifft Hardin Scott (Hero Fiennes Tiffin) – einen ebenso frechen wie gut aussehenden Bad Boy, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Sie verfällt ihm ganz und gar und trifft einige Entscheidungen, die sie von ihrer Mutter entfremden. Doch meint es der aus England stammende Hardin, der mit seiner Familie ebenfalls einige Probleme hat, wirklich ernst mit Tessa?

Trailer

Kritik

Bei „After Passion“ handelt es sich um einen klassischen Liebesfilm, der wohl in erster Linie ein jugendliches und weibliches Publikum ansprechen dürfte. Auch unsere Kinokritikerinnen (männliche Vertreter waren gar nicht erst gekommen) taten sich schwer mit dem arg vorhersehbaren und kaum ein Klischee auslassenden Film. Die „Wahrheit oder Pflicht“-Runde fehlte jedenfalls genauso wenig wie der „geheime“ romantische Treffpunkt am See oder die obligatorische „Ich verletze mich an einer Glasscherbe und die Versorgung der Wunde sorgt für den entscheidenden Körperkontakt“-Szene. Alles wirkt aufgesetzt, die Dialoge platt und die Charaktere stereotyp. Die Liebesszenen bleiben im von amerikanischer Mainstream-Prüderie eng gesteckten Rahmen. Die familiären Konflikte wirken nicht wirklich glaubwürdig, und dass sich am Ende sowieso alles wieder einrenkt, dieser Spoiler sei an dieser Stelle erlaubt.

Dennoch ist es möglich, mit den Hauptdarstellern mit zu fiebern. Und in der richtigen Gesellschaft kann der Film wohl auch einen unterhaltsamen Kino-Abend versprechen. Die ausverkaufte Premiere dürfte da einen Fingerzeig geben. Daher darf die Zielgruppe unserem Urteil gerne einen Punkt hinzufügen.

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