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Kinokritik: „Bad Spies“ – Spionage trifft auf Frauenpower

30. August 2018
Seit Mittwoch läuft „Bad Spies" im C1 Cinema Braunschweig. Überrascht der Film und bietet er die übliche Comedy-Kost? Foto: C1 Cinema
Braunschweig. Mit der besten Freundin durch dick und dünn gehen: Dieses Sprichwort auf die Spitze treibt die neue Spionage-Komödie „Bad Spies". Mila Kunis und Kate McKinnon wagen sich in ihrem neuen Film in die Welt der Geheimagenten und beweisen erneut, dass nicht nur Männer gute Killer abgeben. Wie der Film bei den Gästen im C1 Cinema ankam, zeigen wir in unserer Kinokritik.

Mit diesen Agentinnen endet jede Flucht im absoluten Chaos – und das wird für die Zuschauer zum Frontalangriff auf die Lachmuskeln! Das Frauenpower-Duo Mila Kunis („Bad Moms“) und Kate McKinnon („Ghostbusters“) überzeugen als tollpatschiges Duo, das keine geringeren Absichten hat, als die Welt zu retten.

Inhalt

Die neurotische Audrey fällt eines Tages aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass ihr vermeintlich so langweiliger Ex-Freund Drew die ganze Zeit ein internationaler Spitzenspion war. Als ihr ein USB-Stick mit gefährlichen Daten in die Hände fällt und sie zusammen mit ihrer besten Freundin, der chaotischen Morgan, einen Mordanschlag auf ihren Verflossenen beobachtet, macht sie sich aus dem Staub und flüchtet aus Amerika. Es beginnt eine wilde Jagd durch die Hauptstädte Europas, bei der den beiden Freundinnen nicht nur die CIA, sondern auch osteuropäische Killer sowie ein mysteriöser britischer Geheimagent namens Sebastian auf den Fersen sind. Dabei stellt sich schnell heraus, dass Audrey und Morgan nicht unbedingt das Zeug dazu haben, gute Agentinnen zu sein…

Alle Infos, Trailer und Tickets gibt es unter www. c1-cinema.de.

Der Trailer zum Film

Kritik

„Bad Spies“ ist gemacht für den perfekten Mädelsabend im C1. Ein Film, der sich insgesamt nicht zu ernst nimmt und für zahlreiche Lacher im Kinosaal sorgt. Das ist allen voran den beiden Protagonisten des Films geschuldet. Mila Kunis und Kate McKinnon spielen die Rollen der besten Freundinnen sehr glaubwürdig und sorgen zusammen für eine gute Mischung aus Coolness und Verrücktheit. Auch wenn McKinnon mit ihrer schrillen Art hin und wieder ein wenig über die Strenge schlägt, tut das dem Film in seiner Gesamtheit keinen Abbruch. Das macht allenfalls die doch recht magere Story, die nur wenig überraschen kann und den Zuschauer im ganzen Liebes-Wirr-Warr gerne mal den Durchblick verlieren lässt. Auch wenn natürlich die üblichen Frauenprobleme einen zentralen Aspekt von „Bad Spies“ einnimmt, kann sich auch ein Mann sehr gut unterhalten fühlen. So geht es in der Spionage-Komödie teils doch recht brutal zu, was den Action-Fans freuen wird. Und es gibt ja auch Schlechteres als Mila Kunis auf der großen Kinoleinwand zu sehen…

Fazit

Insgesamt ist „Bad Spies“ also eine nette Komödie, mit vielen Gags, ein bisschen Liebe, letztlich aber zu wenig Überraschungen, die sich daher vor allem für entspannte Pärchen- oder Mädelsabende anbietet.

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