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Kinokritik: Club der Roten Bänder – Die Vorgeschichte zur Serie

21. Februar 2019
Der Club der Roten Bänder - Wie alles begann ist im C1 in Braunschweig angelaufen. Foto: C1 Cinema, Video: Julia Seidel
Braunschweig. Schon die gleichnamige Serie rührte viele Menschen zu Tränen. Der Film zur Serie, der am 14. Februar im C1 in Braunschweig anlief, erzählt nun die Geschichte von Leo, Alex, Emma, Jonas, Anton und Hugo vor der Serie und wie es dazu kam, dass Leo zum kämpferischen Helden wurde.

Handlung

Nachdenklich, humorvoll, warmherzig und authentisch erzählt der Film die Vorgeschichten der beliebten Charaktere, die in einer großen Freundschaft endet: Dem Club der roten Bänder. Die Teenager Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Emma (Luise Befort), Alex (Timur Bartels), Toni (Ivo Kortlang) und Hugo (Nick Julius Schuck) führen alle ein unbeschwertes Leben, nichts unterscheidet sie von ihren Altersgenossen. Leo spielt leidenschaftlich gerne Fußball mit seinen Freunden, aber genauso gerne verbringt er seine Freizeit in Gesellschaft seiner Eltern und seiner Schwester. Jonas hingegen plagt sich viel zu oft mit seinem Bruder herum und Emma will es nur ihren Eltern recht machen, doch egal was sie tut, es ist nicht gut genug. Alex hingegen steht mit seiner Lehrerin auf Kriegsfuß und Toni sagt immer frei heraus, was ihm auf der Seele liegt, doch mit seinem Opa (Dieter Schaad), hat er den perfekten Fels in der Brandung. Endlich den Sprung vom Zehnmeter-Turm möchte hingegen Hugo schaffen, viel zu lange hat er sich davor gedrückt. Das Leben von Leo wird komplett auf den Kopf gestellt, als er eine folgenschwere Diagnose erhält, die zahlreiche Untersuchungen nach sich zieht. Von Emma fühlt er sich von Anfang an magisch angezogen, doch ansprechen will er sie nicht. Dass sich die Wege der Teenager einmal im Albertus-Klinikum kreuzen und sie eines Tages den „Club der roten Bänder“ gründen werden, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Der Trailer zum Film

Kritik

Unter Regisseur Felix Binder, der bereits bei der Serie aktiv war, wurden die Vorgeschichten der Charaktere in Szene gesetzt. Der Film beginnt mit der Diagnose von Leo und endet dort, wo Leo und Jonas aufeinander treffen. Ebenso wie der Regisseur sind alle Originalschauspieler der Serie wieder mit dabei und sorgen dafür, dass ein reibungsloser Übergang geschaffen wird. Das Hauptaugenmerk des Films liegt dabei ganz klar auf der Geschichte von Leo, der lernen muss, mit seiner Krankheit umzugehen. Außerdem wird gezeigt, wie unterschiedlich der Umgang mit einer Krebserkrankung sein kann.

Mit Sicherheit ist dies kein Film für einen unbeschwerten Kinoabend, da die Thematik sehr zum Nachdenken anregt und den Zuschauer auf die Sorgen und Ängste der Krebspatienten hinweist. Die Schwere des Themas wird jedoch immer wieder durch einige lustige Szenen aufgelockert. Felix Binder ist es damit gelungen, eine Brücke zwischen Drama und Comedy zu schaffen, sodass man den Film mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen kann. 

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