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Kinokritik: „Johnny English 3″ – Analog schlägt digital

19. Oktober 2018
Das C1 Cinema zeigt "Johnny English - man lebt nur dreimal". Wer sich 90 Minuten lang unbeschwert amüsieren möchte, ist hier genau richtig. Foto: C1 Cinema, Video: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Rowan Atkinson - auch bekannt als Mr. Bean - ist zurück. Seit Donnerstag zeigt das C1 Cinema Braunschweig den dritten Teil der "Johnny English"-Reihe mit dem Titel "Man lebt nur dreimal". Der etwas andere Agent beweist, dass in der bis ins letzte digitalisierten Welt, manchmal analoge Methoden herhalten müssen, um den Tag zu retten.

Die digitale Welt besteht nur aus Nullen und Einsen – und Johnny English ist definitiv keine Eins… Dennoch muss er einen Cyber-Angriff stoppen und einen Verbrecher zur Strecke bringen, der es auf den britischen Geheimdienst abgesehen hat. In seiner 3. Mission läuft Rowan Atkinson zu analoger Bestform auf!

Inhalt:

Durch die Attacke eines mysteriösen Hackers werden sämtliche britischen Undercover-Agenten enttarnt. Einzig Johnny English, der sich der Digitalisierung aufgrund mangelnder Fähigkeiten bislang erfolgreich widersetzen konnte, bleibt übrig. Es bleibt keine andere Wahl, als ausgerechnet den Spion zu reaktivieren, der bisher jede seiner Missionen vermasselt hat. Mit seinen kompromisslos analogen Methoden wird Johnny English zur letzten Hoffnung des Geheimdienstes Ihrer Majestät. Leider hat sich English dem digitalen Zeitalter mitsamt seinen Computern und VR-Brillen bislang ziemlich erfolgreich entzogen und muss erst einmal einiges nachholen, um auf den neuesten Stand des Agenten-Daseins zu kommen. Wird er mit seinen eher analogen Ansätzen trotz allem in Frankreich auf den Grund der Verschwörung (und auf Olga Kurylenko, das „Bond- Girl“ aus „Ein Quantum Trost“) stoßen oder doch wie bisher all seine Einsätze vermasseln?

Trailer:

Kritik:

Auf Rowan Atkinson ist Verlass. Wer vom neuesten Teil der James-Bond-Parodie jede Menge Klamauk, Slapstick und gelungene Gags erwartet, wird genau dies bekommen. Da stört es auch weniger, dass die Story ziemlich vorhersehbar ist und der Zuschauer nichts Hintergründiges erwarten sollte. Johnny English hangelt sich von Episode zu Episode und hinterlässt durch seine Tollpatschigkeit meist einen Scherbenhaufen. Dass er trotzdem auf die Spur des Superschurken kommt, ist eher dem Zufall geschuldet – und seinem treuen Partner Angus Bough, der meist das Schlimmste verhindern kann. Zum Einsatz kommt natürlich außerdem das einem Agenten gebührende Arsenal Geheimwaffen, die auch für die eine oder andere peinliche Panne sorgen. Der Film lebt in erster Linie von seinem Hauptdarsteller mit seiner unverwechselbaren Mimik, seinem Charme und einem nicht enden wollenden Gag-Feuerwerk, das einen amüsanten Kinoabend garantiert.

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