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Kita-Beitragsfreiheit: Braunschweig sieht noch Probleme

13. April 2018 von
In der Stadt sieht man generell noch einige Fragen bei der Kita-Versorgung offen. Symbolfoto: Robert Braumann
Braunschweig. Kürzlich berichteten wir, dass im Landkreis Helmstedt einige Kommunen große finanzielle Probleme bekommen, wenn die Kita-Beitragsfreiheit nach den derzeitigen Verhandlungsergebnissen umgesetzt würde. Doch wie sieht es sonst in der Region aus? In der Stadt Braunschweig will man die endgültigen Ergebnisse abwarten, sieht aber Probleme.

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„Das Thema wird uns in den kommenden Wochen sicher weiter beschäftigen, und da auch auf Ebene der kommunalen Spitzenverbände darüber noch gesprochen wird, können wir uns derzeit dazu noch nicht ausführlich äußern“, erklärt Adrian Foitzik vom Referat Kommunikation der Stadt Braunschweig auf Anfrage von regionalHeute.de.

Gesamtkosten steigen seit Jahren

Das Thema sei auch nicht allein auf einen bestimmten Prozentsatz bei dem Ausgleich der Elternbeiträge zu reduzieren. Diese würden in Braunschweig zwar mittelfristig grundsätzlich kompensiert, wenn die 58 Prozent künftig stufenweise erreicht worden seien. Doch nicht umsonst hätten die Kommunen eine Zwei-Drittel-Beteiligung des Landes an den Gesamtkosten der Kinderbetreuung (inklusive der Schulkindbetreuung!) gefordert. „Diese Gesamtkosten steigen seit Jahren, weil der Bedarf an Quantität und Qualität steigt. Eine Beitragsfreiheit hat genau eine solche Bedarfssteigerung zur Folge“, so der Stadtsprecher. Dafür müssten dann etwa auch Kitas neu gebaut werden. Deshalb sei es aus Sicht der Kommunen eben wichtig, dass wir über eine Beteiligung des Landes (das für Bildung und damit auch frühkindliche Bildung zuständig sei) an den Gesamtkosten der Kinderbetreuung reden.

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