Komfort, Sound und Bild optimiert: Das C1 will neu entdeckt werden

10. Juli 2019 von
C1-Inhaber Hans-Joachim Flebbe (li.) und Dennis Busch von der Volksbank BraWo, die das Projekt finanziell unterstützt, im neuen Saal 8 des Kinos. Fotos und Podcast: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Als ein "neues Kapitel der Filmgeschichte in Braunschweig" bezeichnete Hans-Joachim Flebbe, Inhaber des C1 Cinema, am heutigen Mittwoch bei der Präsentation des komplett neu aufgestellten Saals 8 des Kinos die nun vorhandenen Standards in Sachen Komfort sowie Bild- und Tontechnik.

Am morgigen Donnerstag wird der Saal wieder für die Zuschauer frei gegeben. Die dürfen sich nicht nur auf das Soundsystem Dolby Atmos und die lichtstarke 4K-Doppelprojektion freuen, die ein gestochen scharfes Bild und einen eindrucksvollen 3D-Sound versprechen. Auch im Bereich Komfort werden neue Standards gesetzt. Die Reihenabstände wurden vergrößert, um mehr Beinfreiheit zu bekommen. Zudem sind die Ledersessel extra breit und verstellbar. Im Logenbereich wird es zudem Tische geben, an die bei Bedarf Speisen und Getränke serviert werden.

Auch im Bereich Schallisolierung musste einiges getan werden. „Ich kenne Kinos, da bezahlt man für eine Vorstellung Eintritt, hört aber den Sound von drei Sälen. Das wollen wir hier unbedingt vermeiden“, betonte Flebbe bei der Präsentation des neuen Saals.

Qualität statt Quantität

Das nun nur noch 450 statt 650 Gäste im Kino Platz finden, sei tatsächlich ein gewisses Risiko. Da die Besucherzahlen allgemein zurückgehen, wolle man im C1 darauf setzen, den Gästen etwas zu bieten, dass sie zuhause bei Netflix und Co. nicht bekämen. Daher sei man dabei, alle Säle im C1 zu modernisieren. In der unteren Etage sei dies bereits geschehen, die oberen Kinos würden derzeit umgebaut. Der Prozess soll im Oktober abgeschlossen sein. „Wir verfallen angesichts der Krise nicht in Schockstarre, wir greifen an“, zeigt sich Flebbe kämpferisch. „Wir wollen den Braunschweiger ein C1 zeigen, das es neu zu entdecken gilt.“

Hans-Joachim Flebbe im Interview:

Hans-Joachim Flebbe.

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