Meisterprämie wird verlängert

27. Februar 2019
Nach erfolgreich abgelegter Prüfung werden Handwerksmeister mit einer Prämie unterstützt. Symbolfoto: Pixabay
Braunschweig. Die Meisterprämie solle auch nach 2019 weiter fortgeführt werden. Dies teilt die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in einer Pressemitteilung mit.

Seit dem 1. September 2017 erhalten Handwerksmeister, die ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt und ihren Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort in Niedersachsen haben, eine Anerkennungsprämie in Höhe von 4.000 Euro. Dies galt zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2019.

Gute Nachricht aus dem Niedersächsischen Landtag: Die Meisterprämie solle über 2019 hinaus dauerhaft fortgeführt werden. „Mit der Fortführung der Meisterprämie setzt die Landesregierung ein deutliches Signal für die Gleichstellung der beruflichen und akademischen Bildung“, sagt Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Im Handwerk stehe der Meisterbrief für eine hohe fachliche Qualifikation und die optimale Vorbereitung auf die Gründung oder Übernahme eines Unternehmens. „Die Meisterausbildung im Handwerk dient dazu, die Versorgung mit fachlich guten handwerklichen Leistungen zu sichern. Zudem wissen wir, dass auch andere Wirtschaftszweige zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs gern auf gut ausgebildete Handwerksmeister zurückgreifen.“

Meisterprämie als Anreiz

Bade sehe die Meisterprämie als eine Form der Wertschätzung für die Leistung der Meister sowie einen Anreiz für junge Menschen, sich überhaupt auf den Weg einer Meisterausbildung zu begeben. „Das Handwerk bietet mit seiner Fortbildung vielen jungen Menschen die Chance auf einen sozialen Aufstieg – auch außerhalb des akademischen Werdegangs“, sagt der Handwerkskammerpräsident. Die niedersächsische Meisteranerkennungsprämie, die nicht nur im niedersächsischen Handwerk, sondern bundesweit große Beachtung gefunden habe, sei ein Vorbild auch für andere Bundesländer. „Wir sind froh, dass die Politik den besonderen Stellenwert der Meisterausbildung im Handwerk anerkennt und kein politisches Strohfeuer erzeugt hat“, betont der Handwerkspräsident. Gemeinsam mit der Landespolitik werde sich die Handwerkskammer nun für eine Änderung des Aufstiegsfortbildungsqualifizierungsgesetzes auf Bundesebene stark machen, um eine vollständige Übernahme von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren zu erreichen. Die Beantragung laufe über ein Online-Formular der NBank unter www.nbank.de.

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