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Mit falschen Gewinnspielen Geld ergaunert

12. Juli 2018 von
Ein 30-Jähriger steht im Verdacht, durch falsche Gewinnbenachrichtigungen viel Geld ergaunert zu haben. Symbolfoto: Anke Donner
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Braunschweig/Helmstedt. Staatsanwaltschaft und Gericht beschäftigen sich derzeit mit einem ganz besonders fiesen Fall des Betrugs. Einem 30-Jährigen wird Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vorgeworfen. Mit falschen Gewinnbenachrichtigungen sollen er und weitere Täter Gelder erschlichen haben.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem 30-jährigen Angeklagten Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug in sieben Fällen vor. Zwischen Oktober 2015 und Februar 2016 sollen er und unbekannt gebliebene Täter Personen unter einem Vorwand angerufen und diesen unter anderem mitgeteilt, sie hätten bei einem Gewinnspiel gewonnen, müssten jedoch – damit der Gewinn ausgeschüttet werden könne – zunächst einen Geldbetrag überweisen.

In drei Fällen hätten die Geschädigten das geforderte Geld in Höhe von jeweils 3.300 Euro mit Bargeld beziehungsweise mit Euroscheckkarte und pin in einem Briefumschlag hinterlegt. Die Aufgabe des Angeklagten sei es gewesen, diese Briefe aus den Briefkästen zu holen. In weiteren vier Fällen sei es letztlich zu keinen Zahlungen durch die Geschädigten gekommen, weil unter anderem die Geschädigten die Polizei verständigt hätten.

Der Prozess sollte ursprünglich bereits am 4. Juli mit dem Urteil abgeschlossen werden. Dies wurde nun nach Angaben des Landgerichts verschoben. „In der genannten Sache ist es noch nicht zu einem Urteilsspruch gekommen. Die Akte wird zwecks weiterer Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft zurückgeschickt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird das Verfahren fortgesetzt“, teilt Maike Block-Cavallaro, Pressesprecherin und Richterin am Landgericht Braunschweig, auf Nachfrage von regionalHeute.de mit.

 

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