Müller: Bund fördert weitere Forschungsvorhaben in Braunschweig

4. Januar 2019
Carsten Müller. Foto: CDU
Berlin. Mit dem Jahreswechsel startete bei 24 weiteren Vorhaben in Braunschweig eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Gesamtsumme dafür – verteilt über die jeweiligen Laufzeiten – beläuft sich auf rund 8,86 Millionen Euro. Das teilt der Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Carsten Müller (CDU) mit.

Damit befinden sich jetzt insgesamt 251 Braunschweiger Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 125 Millionen Euro in der Förderung des Ministeriums. Das geht aus einer entsprechenden Auswertung hervor, die dem CDU-Bundestagsabgeordneten vorliegt. Carsten Müller erklärt dazu:

„Gesundheits- und Energieforschung, verbesserte Arbeitsbedingungen und Wissenstransfer, neue Speichertechnologien und Leichtbaustrukturen – die vom Bund in Braunschweig neu geförderten Vorhaben sind äußerst vielfältig. Das zeigt: In Universität, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sprudeln regelrecht die Ideen. Hier werden Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen gesucht, hier wird getüftelt, hier wird an der Zukunft gearbeitet. Das Reservoir an kreativen Ideen und Visionen ist scheinbar unerschöpflich. Nicht zuletzt deshalb ist Braunschweig die mit Abstand führende Region für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union.

Eine Förderung von Projekten durch den Bund ist für eine starke Forschungslandschaft in Deutschland notwendig. Genauso wichtig ist es jedoch, dass diese durch steuerliche Anreize ergänzt wird, damit Unternehmen noch stärker in Forschung und Entwicklung investieren. Im Koalitionsvertrag haben wir uns deshalb zurecht darauf verständigt, dass insbesondere kleine und mittelgroße forschende Unternehmen von einer steuerlichen Forschungsförderung profitieren sollen. Ansetzen soll die Förderung bei den Personal- und Auftragskosten für Forschung und Entwicklung. Bisher ist Deutschland eines der wenigen OECD-Länder, das von einer steuerlichen Forschungsförderung noch keinen Gebrauch macht. Das muss und wird sich rasch ändern! Der Ball liegt aktuell im Feld von Finanzminister Scholz, der ein entsprechendes Konzept erarbeiten lässt.“

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