Nach Ausweichmanöver: Radfahrer prallt mit Kopf auf Asphalt

12. Februar 2019
Der Radfahrer musste schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Autofahrer fuhr einfach davon. Symbolfoto: Rudolf Karliczek
Braunschweig. Am heutigen Dienstagmorgen, gegen 8.58 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall am Prinzenpark. Um eine Kollision mit einem Auto zu vermeiden, habe dabei ein Radfahrer so stark abbremsen müssen, dass er stürzte und sich schwer verletzte. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Am Dienstagmorgen fuhr ein 56-jährige Radfahrer demnach auf der Ebertallee in Richtung stadteinwärts. Zunächst befuhr er den Fahrradweg und wollte dann nach links in die Georg-Westermann-Allee abbiegen. Gleichzeitig habe ein BMW vor der Einmündung gestanden, um von der Georg-Westermann-Allee ebenfalls nach links in Richtung Zentrum zu fahren. Er sei wartepflichtig gewesen. Als der Fahrradfahrer nach links abbog, fuhr auch der Wagen los. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, habe der Radfahrer stark abgebremst. Durch die Feuchtigkeit auf der Straße rutschte ihm das Fahrrad weg.

Fahrerflucht!

Bei dem Stürz habe der Mann mit seinem Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen und sich im Gesicht und an der Hand verletzt. Auf Grund seiner Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der BMW-Fahrer habe jedoch seine Fahrt stadteinwärts fortgesetzt, ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Zu dem Fahrer habe der Radfahrer bislang nur angeben können, dass es sich um einen Mann mittleren Alters gehandelt haben soll. Das Fahrzeug sei ein schwarzer BMW Kombi gewesen.

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