Nach IGS-Abriss wird die Weststadt fit für die Zukunft gemacht

2. Februar 2014 von
(v.l.) Die Architekten Dorothea Voitländer und Konrad Deffner präsentieren mit Maren Sommer und Rüdiger Warnke von der Nibelungen Wohnbau GmbH ihr Sieger-Modell für den Alsterplatz. Fotos: André Ehlers

Weststadt. Im kommenden Jahr wird die alte IGS (Wilhelm-Bracke-Gesamtschule) abgerissen. Das marode Gebäude macht Platz für neues Wohnen am Alsterplatz.

Hier, wo derzeit noch bis zu 1000 Schülerinnen und Schüler Vokabeln und Matheformeln büffeln, werden rund 200 Wohnungen, Geschäfts- und Gastronomieräume entstehen. Geplant ist auch eine weitere Kita für 2 Gruppen.

Die Nibelungen Wohnbau GmbH hatte einen Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben. 20 Arbeiten waren eingegangen. Nun hat sich die Jury, der auch Vertreter von Rat und Stadt angehörten, für einen Entwurf entschieden.

Platz 1 geht an das Büro DV – deffner voitländer architekten – aus Dachau. Nibelungen Wohnbau-Chef Rüdiger Warnke erklärt, warum das Ensemble aus acht Gebäuden vorne liegt:

Die beiden Architekten aus Dachau verwiesen die Konkurrenten, Rozynski Sturm aus Berlin und Welp von Klitzig aus Braunschweig auf die Platze zwei und drei. Die Entscheidung fiel knapp aus.

Nicht nur deswegen freuen sich Dorothea Voitländer und Konrad Deffner sehr über den Sieg. Das Projekt Alsterplatz war zugleich eine besondere Herausforderung:

Nach dem Abriss der alten IGS, die unweit für 40 Millionen Euro neu errichtet wird, sollen sofort die Bauarbeiten für das neue Wohnquartier beginnen. Es entsteht ein Mix aus preisgünstigen Miet- und einem kleineren Teil Eigentumswohnungen. Bis 2019 soll alles fertig sein – Kostenpunkt: 35 Millionen Euro. „Wir wollen die Weststadt fit für die Zukunft machen“, sagt Rüdiger Warnke, „sein Imageproblem hat der Stadtteil aber schon jetzt zu Unrecht.“

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