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Neue Selbsthilfegruppe zum Thema „Funkstille in der Familie“

14. Juni 2018
Foto: KIBiS; pixabay
Braunschweig. In Braunschweig soll eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen entstehen, die den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben.

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Kinder und ihre Eltern verbindet ein lebenslanges Band. Wenn erwachsene Kinder das Band kappen, herrscht gänzliche Funkstille. Das hat nicht nur für die betreffenden Eltern Folgen, sondern auch für die Kinder, die den Kontakt abgebrochen haben.

Einerseits haben sie sich aus gutem Grund zu dem Kontaktabbruch entschlossen, wie zum Beispiel bei einem schweren Konflikt oder als Selbstschutz. Andererseits machen sich bei ihnen Gefühle von Respektlosigkeit breit, sie machen sich Vorwürfe undankbar zu sein, sie haben ein schlechtes Gewissen.

Angesichts dessen hat sich eine betroffene Abbrecherin entschlossen, eine Selbsthilfegruppe für Menschen zu gründen, die den Kontakt zu ihren Eltern (oder auch Geschwistern) abgebrochen haben. In der neuen Gruppe möchte sie sich über die Situation der Abbrecher und den Umgang mit den Schuldgefühlen austauschen.

Interessenten können sich an die KIBiS, Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, wenden:
(0531) 4 80 79 20 (Montag bis Mittwoch von 9 bis 12 Uhr, Donnerstag von 14 bis 17 Uhr), E-Mail: kibis@paritaetischer-bs.de. Weitere Infos im Internet unter www.selbsthilfe-braunschweig.de .

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