Niedersächsische Grüne auf Fahrradtour durch Braunschweig

29. September 2019
Die Grünen erkundeten mit ihren neuen Mitgliedern die Fahrradwege Braunschweigs. Symbolbild: Anke Donner
Braunschweig. Wie die Grünen in einer Pressemitteilung berichten, hat die Partei vor kurzem ihre Neumitglieder zum Kennlerntreff begrüßt. Dabei nutzte die Neumitglieder unter der Führung von Stadtgeschäftsführer Andreas Hoffmann und Landeschefin Anne Kura die Gelegenheit, um den Braunschweiger Fahrradverkehr zu erkunden.

„Weit über 1000 neue Mitglieder haben sich uns in diesem Jahr schon angeschlossen. Auch hier in der Region Braunschweig habe ich unglaublich viele engagierte Menschen kennengelernt, die sich für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen. Das gibt uns viel Energie und Motivation“, so die Landesvorsitzende Anne Kura. Nach einem Austausch über das Parteileben und einem Einblick in die Arbeitsweise der Landtagsfraktion durch die Landtagsabgeordnete Julia Hamburg, hätten sich die Neupolitiker aufgemacht Innenstadt und Verkehrsknotenpunkte mit dem Rad zu erkunden. Das Ergebnis fiel dabei gemischt aus: Während die Innenstadt „zum Teil sicher“ für Fahrradfahrer sei, sei die Hauptverkehrsstraßen geradezu „gefährlich“, so die Grünen.

„Wir brauchen in den Städten ein Netz breiter und sicherer Fahrradwege. Weil der Platz begrenzt ist, müssen dafür auch mal Parkplätze und Autospuren weichen“, fordert Landesvorsitzende Anne Kura. „Dafür ist ein Umdenken bei der Verkehrsplanung und den Investitionen nötig: Landesmittel für Kommunen sollten ausschließlich für die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs, des Rad- und des Fußverkehrs eingesetzt werden“. Für die Mobilität und die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern sei es außerdem wichtig, dass Autos, die auf Radwegen parken, konsequent abgeschleppt würden und im Winter die Fahrradwege schnell geräumt würden. Andreas Hoffmann, Geschäftsführer der Grünen in Braunschweig, ergänzt: „Wenn wir Rad- und Autofahrer*innen insgesamt mehr Toleranz und Gelassenheit entwickeln, ist schon viel gewonnen“.

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