Notaufnahme des Städtischen Klinikums wurde neu gestaltet

11. Juni 2019
Der Umbau erhöht die Funktionalität der ZNA und wird den steigenden Ansprüchen an eine moderne Notaufnahme gerecht. Fotos: Klinikum Braunschweig / Peter Sierigk
Braunschweig. Immer mehr Patienten in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Klinikum-Standort Salzdahlumer Straße erfordern auch mehr Klinikpersonal und damit mehr Arbeitsplätze. „Pro Jahr kommen zirka 34.000 Menschen mit akuten Gesundheitsproblemen zu uns, Tendenz steigend“, erläutert Martin Arnold, leitende Pflegefachkraft der ZNA. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, ist der Notaufnahmebereich des Klinikums jetzt umgestaltet und ausgebaut worden. Das berichtet das Städtische Klinikum Braunschweig.

So wurde ein abgeschlossener Auswerteraum mit Computerarbeitsplätzen und hohem Schallschutz für die medizinische Dokumentation der Notfälle geschaffen und der Tresenbereich der Patientenaufnahme neu gestaltet. Letzterer verfügt nun über eine Glas-Systemwand, die einerseits einen verbesserten Datenschutz gewährleistet. Andererseits soll damit zugleich der Schutz des Klinikpersonals verbessert werden. „Der Einbau der Glaswand ist leider notwendig geworden, weil es immer wieder vorkommt, dass Patienten oder deren Angehörige durch aggressives oder lautstarkes Auftreten den Arbeitsablauf stören oder sogar die Mitarbeitenden bedrohen“, erklärt Martin Arnold.

Für besonders sensible Patientengespräche wurde zudem ein gesonderter Gesprächsbereich eingerichtet. Ein Teil des Tresens ist darüber hinaus rollstuhlgerecht gestaltet worden. Weiterhin wurden zusätzliche Bildschirmarbeitsplätze platziert sowie bestehende modernisiert.

Eine Glaswand soll vor aggressiven Patienten und Angehörigen schützen.

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