Okerbrücke Leiferde: Vorschlag für Südtrasse vorgelegt

28. Dezember 2018
Die Brücke ist derzeit nich befahrbar. Eine neue soll her. Foto: Archiv/Alexander Dontscheff
Braunschweig. Die Verwaltung legt den Gremien eine optimierte Brückenplanung für den Neubau der Okerbrücke in Leiferde vor. Eine wesentliche Änderung zur bisherigen Planung ist die Lage der neuen Brücke, die nun in südlicher Trasse von Leiferde nach Stöckheim in annähernd gleicher Lage wie die heutige Straße verläuft. Das teilt die Stadt Braunschweig mit.

Die neue Brücke würde sich damit annähernd in gleicher Lage der bisherigen Brücke befinden, die aufgrund des schlechten Zustands für Kraftfahrzeuge gesperrt werden musste.

Verwaltung kommt den Wünschen der Anlieger entgegen

Im Laufe des Planungsprozesses der vergangenen Monate ist es gelungen, eine kürzere und schmalere Brücke als die im August 2017 zunächst beschlossene Brückenplanung einer Nordtrasse zu entwerfen. Diese optimierte Südtrasse ist schmaler und kürzer und liegt deutlich niedriger im Gelände als die bisher geplante Nordtrasse. Mit der jetzt vorgeschlagenen optimierten Südtrasse kommt die Verwaltung den Wünschen der Bürgerinitiative, von Anliegern und der Heimatpfleger nach einer Brücke in fast gleicher Lage wie bisher entgegen, die zugleich kleiner und zurückhaltender ist. Die Geschwindigkeit auf der Okerbrücke soll auf 50 km/h begrenzt werden.

Der Brückenneubau und der Straßenanschluss sind auch mit der optimierten Südtrasse förderfähig. Dies hat das Land bestätigt. Es ist geplant, im zweiten Quartal 2019 die Planfeststellungsunterlagen einzureichen und Mitte 2020 mit den Bauarbeiten zu beginnen, so dass Ende 2021 die neue Brücke fertig sein könnte. Stadtbaurat Leuer: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, eine bauliche Variante zu entwerfen, die den Anwohnern entgegenkommt und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h auf der Brücke vorsieht, und die gleichzeig förderfähig ist. Dies konnten wir in Gesprächen mit dem Land erreichen.“

60 prozentige Förderung erwartet

Das Bauvorhaben kostet nun voraussichtlich 4,3 Millionen Euro, und ist damit leicht günstiger als die Nordtrasse. Die Verwaltung erwartet eine 60 prozentige Förderung der förderfähigen Baukosten.

Der Stadtbezirksrat Stöckheim/Leiferde wird das Thema am 29. Januar beraten, der Planungs- und Umweltausschuss am 30. Januar darüber entscheiden Zuvor wird im Januar eine Bürgerinformation zu der optimierten neuen Südtrasse stattfinden. Der Termin wird noch durch eine Pressemitteilung bekanntgegeben.

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