Kolumne

Oktoberfest – Bajuwarisierung des Abendlandes

10. Oktober 2018
von
"O`zapft is". Symbolbild: Anke Donner
Der goldene Oktober steht für viele besondere Ereignisse: Halloween, Tag der Deutschen Einheit oder auch die Zeitumstellung. Aber nein, fast jeder, den man fragt, assoziiert mit dem Oktober das Oktoberfest. Da schützen einen auch die 450 Kilometer Distanz bis nach München nicht, denn die Bajuwarisierung des Abendlandes schreitet unaufhaltsam voran.

Die Zeiten, in denen die Norddeutschen den weiten und steinigen Weg in die süddeutsche Hochebene auf sich nehmen mussten, um in Lederhosen und Dirndl (mindestens) eine überteuerte Maß Bier zu Blasmusik zu trinken, sind längst vorbei. Unaufhaltsam hat sich der Ausruf „O`zapft is“ ausgebreitet und ist in unserer schönen regionalHeute.de Region immer häufiger zu hören. Egal ob Neubrück, Hornburg oder Salzgitter Immendorf, aufgehübscht in Dirndln und Lederhosen verwandeln sich erdverwachsene Niedersachsen in Möchtegern-Bayern und schunkeln um die Wette.

Urlaub als Ausweg? – Fehlanzeige

Doch was soll der Nicht-Bayer, der sich mit Händen und Füßen gegen die Einflüsse unseres Heimatsministers Horst Seehofer wehrt, tun, um nicht doch noch von der Bajuwarsierung infiziert zu werden? In Deutschland scheint es ja keinen sicheren Ort zu geben. Also schnell die Koffer gepackt und ab ins Ausland, am besten so weit weg wie möglich?

Ich habe es versucht, bis nach Hongkong bin ich geflogen. Und was fand ich dort? Ein Oktoberfest, bei dem die Chinesen in Dirndl und Lederhosen begeistert mit einer Maß Bier in der Hand um die Wette schunkelten.

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