Planen und Arbeiten in digital vernetzten Unternehmen

16. Mai 2018
Am Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung: TU-Braunschweig-Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, IFU-Wissenschaftler Tobias Stefanak, Prof. Uwe Dombrowski, IHK-Präsident Helmut Streiff und Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen (von links). Bildnachweis: Markus Hörster/TU Braunschweig.
Braunschweig. Im Beisein der niedersächsischen Wissenschaftsstaatssekretärin Dr. Sabine Johannsen hat das Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU) der TU Braunschweig am gestrigen Dienstag das Center of Excellence for Lean Enterprise 4.0 für ein durchgängig vernetztes Unternehmenssystem, unter Berücksichtigung der Industrie 4.0, eröffnet.

Dies gab die TU am heutigen Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Digitalisierung des Fabrikbetriebs bietet Unternehmen große Potenziale. Wie fühlt es sich aber an, mit einer Virtual-Reality-Brille zu arbeiten? Und wie kann man erreichen, dass nicht nur einzelne Bereiche separat digitalisiert werden, sondern der gesamte Betrieb Hand in Hand computergestützt zielorientiert zusammenarbeitet? Wie werden sich die Dienstleistungen vor diesem Hintergrund verändern?

Voraussetzung für die nachhaltige Umsetzung von Industrie 4.0-Applikationen ist ein unternehmensübergreifendes, in sich abgestimmtes Gesamtsystem, das „Lean Enterprise 4.0“. Mit dem neuen ganzheitlichen Ansatz steht erstmals ein lernförderliches Konzept zur Verfügung, das für die Forschung ebenso genutzt werden kann wie für die Aus- und Weiterbildung. An unterschiedlichen Stationen können Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmen in die digitale Zukunft von Fabriken eintauchen und einzelne Szenarien erproben. Damit wird Industrie 4.0 erlebbar.

Ziel: Industrie 4.0. in all ihren Facetten nutzerorientiert anwenden

Wissenschaftsstaatssekretärin Dr. Sabine Johannsen sagte: „Das Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung hat sich zum Ziel gesetzt, Studierenden und Industriepartnern Unternehmensprozesse besser verständlich zu machen, um so Industrie 4.0. in all ihren Facetten nutzerorientiert anwenden zu können. Dies dient der Aus- und Weiterbildung von dringend benötigten Fachkräften und fördert die Digitalisierung und den Wissenstransfer.“ „Wir freuen uns, dass wir am IFU über eine hervorragende Ausstattung verfügen“, erklärte Professorin Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig. „Wir können hier Fragestellungen rund um das Thema ‚Industrie 4.0‘ erforschen, die vielen produzierenden Unternehmen unter den Nägeln brennen.“

Professor Uwe Dombrowski, der Leiter des IFU, sagte: „Wir haben mit dem Center of Excellence for Lean Enterprise 4.0 den Anspruch, eine beispiellose, erfolgreiche Integration aller Bereiche eines produzierenden Unternehmens in einem ganzheitlichen Industrie 4.0-System abzubilden, dem Lean Enterprise 4.0. Es basiert auf neuesten Erkenntnissen sowie höchster Kompetenz und bietet eine exzellente, anwendungsorientierte Forschungs- und Lehrplattform.“

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006