Projekt „Langer Kamp“: Spatenstich zum 50-Millionen-Bau

12. Mai 2017 von
Von links: Uwe Jordan, Frank Pohl, Michael Flentje, Dirk Rosskopf, Jürgen Brinkmann, Stefan Giesler, Ulrich Markurth, Matthias Golmer und Hartmut Rüdiger beim Spatenanstich. Fotos/Video: Nick Wenkel
Braunschweig. „Frisch ans Werk" hieß es beim ersten Spatenstich für das Bauprojekt „Langer Kamp" am heutigen Freitag. Die Volksbank BraWo begrüßte über 60 Gäste, darunter auch Oberbürgermeister Ulrich Markurth, der das neue Wohnungsquartier als „Glücksfall" bezeichnet.

Zum Baustart ihres Projekts „Langer Kamp“ begrüßte die Volksbank BraWo Projekt GmbH Vertreter aus Verwaltung sowie Repräsentanten der am Bau beteiligten Partner. Auch zukünftige Bewohner der attraktiven Eigentumswohnungen wurden willkommen geheißen. „Ein Wohnprojekt, das perfekt zu Braunschweig passt, weil es viele Vorzüge der Stadt widerspiegelt. Naturnah gelegen bietet es hohe Wohnqualität und ist optimal an die umfassende Infrastruktur angebunden“, betont Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender des Volksbank BraWo, anlässlich es Baustarts. „Braunschweig erfährt als Lebensmittelpunkt eine stetig steigende Wertschätzung. Mit Projekten wie „Langer Kamp“ wird das Delta zwischen starker Nachfrage und Angebot von modernem Wohnraum verkleinert“, führt er weiter aus.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth freute sich darüber, dass ein guter Kompromiss gefunden wurde.

Markurth: „Ein guter Tag für Braunschweig“

Auch Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth war einer der Gäste und zeigte in seiner Rede, wie überzeugt er von dem Projekt ist:

„Das Zwei-Standorte-Konzept des Klinikums und die Aufgabe der Gebäude am Langen Kamp hat sich in einer Situation, in der diese Stadt dringend neuen, attraktiven Wohnraum braucht, als Glücksfall erwiesen. Über 150 Wohneinheiten für ruhiges und hochwertiges Wohnen in viergeschossigen Stadthäusern wird die Volksbank BraWo hier nun bauen. In beste Lage, innenstadtnah, mit guter Infrastruktur und ÖPNV-Anbindung – und vor allem in direkter Nachbarschaft der Technischen Universität. Attraktiv sicher auch für viele Wissenschaftler. Ich freue mich darüber, dass gemäß des Ideenwettbewerbs und des Entwurfs von Giesler Architekten das alte Klinikumsgebäude mit seiner markanten Fassade bestehen bleiben kann. Und gefreut habe ich mich auch, dass in der Frage des Erhalts des alten Baumbestandes ein guter Kompromiss gefunden werden konnte“.

Das Grundstück erstreckt sich über rund 20.000 Quadratmeter.

Eine lebendige Adresse

Auf dem Areal des ehemaligen Klinikums an der Gliesmaroder Straße wird ein städtebauliches Konzept umgesetzt, das zwischen Stadt, Investoren und Architekten entwickelt worden ist. Der Volksbank BraWo Projekt GmbH kommt als Investor und Bauträger die Aufgabe zu, das neue Wohnquartier zu einer lebendigen Adresse zu entwickeln. Rund 150 Eigentums- und Mietwohnungen werden auf dem knapp 20.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet. Zusätzlich sind für eine gut funktionierende Nahversorgung im nördlichen Grundstücksteil ein Supermarkt und eine Cafénutzung mit Verkaufsfläche geplant. Darüber hinaus stehen nach Fertigstellung zirka 3.600 Quadratmeter moderne Bürofläche auf sechs Etagen sowie rund 60 Mietwohnungen auf vier Etagen zur Verfügung.

So soll das neue Wohnquartier aussehen. Bauträger: LK Projekt GmbH, Entwurf: Carsten Meier Architekten Stadtplaner, Visualisierung: Lewin Lorenz.

Das Projekt als Kind

„Die Nachfrage ist bereits größer als das Angebot“, erklärt Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo. Mit dem heutigen Startschuss des 50-Millionen-Projekts habe man in die Zukunft Braunschweigs investiert und trage hoffentlich dazu bei, die Stadt noch attraktiver zu machen. Die Symbolik Markurths, dass nun nach vielen Jahren Grundlagenschaffung das „Baby wachsen darf“, unterstrich auch Architekt Stefan Giesler in seiner Rede. „Unsere Projekte werde immer, wie unsere Kinder, bedingungslos geliebt. Einige gehen früh aus dem Haus, andere wiederum sehr spät. Das Projekt ‚Langer Kamp‘ gehört wohl zu letzterem.“ Daher seien alle Beteiligten nun sehr froh, den Baustart zu feiern. Weiter erklärt Giesler: „Als planende Architekten freuen wir uns, dass die städtebauliche Qualitäten aus dem Wettbewerbsentwurf nun konkret umgesetzt werden und den Bewohnern des gesamtes Quartiers zugutekommen. Wertige Materialen, großzügige Grundrisse mit vielfältigen Blickbeziehungen und eine energieeffiziente Ausstattung bedeuten eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Wohnbau-Stadtarchitektur.“

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