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REA lud zur „Erfahrungswerkstatt Trinkwasserhygiene“

13. März 2018
Über 50 interessierte Teilnehmer informierten sich über das Thema Trinkwasserhygiene. Fotos: Regionale EnergieAgentur e.V.
Braunschweig. Die Regionale EnergieAgentur e. V. (REA) informierte am Dienstagnachmittag bei der Solvis GmbH etwa 50 Teilnehmer in einer „Erfahrungswerkstatt Trinkwasserhygiene“ über diese Gesetzesänderung und stellte Möglichkeiten der Effizienzsteigerung für Warmwasseranlagen in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden vor. Dies teilt die REA in einer Pressemitteilung mit.

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Geringe Konzentrationen von Bakterien im Wasser sind unbedenklich, jedoch können sich insbesondere Legionellen in Trinkwasserinstallationen stark vermehren und die Gesundheit der Verbraucher gefährden. Mit der geänderten Trinkwasserverordnung vom 3. Januar 2018 erfolgen regelmäßige Kontrollen und die Einhaltung bestimmter Grenzwerte vom Gesetzgeber. Die Erfahrungswerkstätten richten sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. Mit diesen Veranstaltungen macht die REA in regelmäßigen Abständen auf rechtliche Veränderungen aufmerksam, liefert Beispiele für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und bietet Erfahrungsaustausch sowie Fachinformationen rund um die Themen Ressourcen- und Energieeffizienz.

Prof. Dr.-Ing. Stefan Grube von der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften gibt eine Einführung in das Thema Trinkwasserhygiene.

„Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass sich viele Unternehmen mit dem speziellen Thema Trinkwasserhygiene und Legionellenprävention beschäftigen. Es freut mich, dass wir gemeinsam mit unserem REA-Mitglied, der Solvis GmbH, regionalen Unternehmen und Kommunen Einblicke in zukunftsträchtige Maßnahmen in diesem Themenfeld bieten können“, sagt Gunnar Heyms, stellvertretender Geschäftsführer der REA. Die Solvis GmbH ist ein Systemanbieter, der die energiesparende Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Warmwasser anbietet.

Maßnahmen zur Legionellenprävention im Fokus

Geschäftsführer Markus-Oliver Kube, und sein Kollege Helmut Jäger erläuterten den Teilnehmern der Erfahrungswerkstatt geeignete Maßnahmen zur Legionellenprävention. „Wir setzen dazu beispielsweise ein Ultrafiltrationsmodul mit aktivem Filtrationsmanagement ein, um zu verhindern, dass sich Bakterien im Trinkwasser vermehren. Mit dieser modernen Technologie stellen wir sicher, dass sich die Trinkwasserhygiene dauerhaft verbessert. Kosteneffizient gestaltet sich bei Neubau und Sanierung zudem die Energieeinsparung durch die geringere Systemtemperatur im Warmwassersystem“, sagt Kube.
Eine Einführung in die Trinkwasserhygiene gab Prof. Dr.-Ing. Stefan Grube von der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Über die Beprobung und Analyse von Trinkwasser informierte Martin Müller von der Haegen, Biolab Umweltanalysen GmbH.

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