Renaturierung: Das neue Bett der Wabe ist gemacht

19. Dezember 2018
Ende 2018: Die Renaturierung der Wabe im Süden der Stadt ist abgeschlossen. Foto: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen
Braunschweig. Die Wabe im Süden der Stadt hat ein neues Bett: Die Renaturierung des einstmals stark begradigten Baches im Bereich Rautheim zwischen Stadtgrenze und Bundesstraße 1 ist abgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Braunschweig hervor.

Nahe der Rautheimer Mühle und auf dem Weg nach Hötzum können sich Spaziergänger wie Radfahrer schon jetzt ein Bild davon machen. Wenn im nächsten Frühjahr die Natur erwacht und das Grün wieder sprießt, wird die Verwaltung interessierten Bürgerinnen und Bürgern zudem vor Ort die Renaturierung erläutern. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Totholz und Kies wurden als Strukturelemente in den neu angelegten Bachlauf eingebracht und Querungsbauwerke errichtet. Durch diese 2016 begonnenen Maßnahmen, begleitet durch die Umwandlung von Äckern in extensive Grünlandflächen, sind viele neue Lebensräume geschaffen worden. Dies zeigen die beigefügten Luftbilder, aufgenommen im November, eindrucksvoll. Gut zu erkennen ist der Gewässerkorridor mit der neuen Wabe, das angrenzende Grünland mit einigen Stillgewässern und die begleitenden Pflanzungen. In den nächsten Jahren wird der neue Bewuchs aufgehen, Gewässer und Aue werden sich eigendynamisch entwickeln. Rinder der örtlichen Landwirtschaft sollen die Grünflächen beweiden und damit pflegen und erhalten.

Lebensräume schaffen

Die Renaturierung begradigter Gewässer stellt naturnahe Lebensräume wieder her, um verschiedenste Tier- und Pflanzenarten neu anzusiedeln. Hier an der Wabe werden zum Beispiel die Grüne Flussjungfer, eine Libellenart, oder Köcherfliegenlarven, aber auch viele Fischarten wie etwa die besonders geschützten Groppen und Bachforellen erwartet. Für Eisvogel und Uferschnepfe soll der renaturierte Bereich ebenfalls eine neue Heimat bieten.

Das Niedersächsische Fließgewässerschutzprogramm, die Wasserrahmenrichtlinie und der „Gewässerentwicklungsplan Wabe“ gaben den Rahmen für die Umgestaltung vor. Verschiedene Ausgleichsmaßnahmen für Bebauungspläne und Kompensationsflächen für die A 39 wurden auf städtischen Flächen sinnvoll zu einem großen Projekt zusammengefasst.

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