Rotfront und Lilapause – P² eröffnet den Wahl“kampf“

2. April 2019
Maximilian P. Hahn bezieht Stellung zum Vorwurf an "Kriegsspielen auf Kosten der Steuerzahler" teilzunehmen. Foto: Fraktion P²
Braunschweig. Vergangene Woche kritisierte die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt die Ratskollegen anderer Fraktionen, die am Besuch der Korvette "Braunschweig" in Rostock teilnehmen. Hierzu erreichte uns ein Kommentar des Fraktionsvorsitzenden Maximilian P. Hahn der Fraktion P² (Die PARTEI | Piraten). Wir veröffentlichen diesen ungekürzt und unkommentiert.

Die Linken und auch die CDU greifen merklich häufiger zur härteren Sprache und ein AfD-Mitglied vergleicht die Friday for Future Bewegung mit der Machtergreifung der Nazis. Alles wie immer? Nicht ganz. Die Europawahl steht an und das merkt man überall. Ich möchte dazu anmerken, dass der Wahlkampf im Rathaus und bei den Fraktionen ja genau genommen nichts zu suchen hat.

Aber wenn es jetzt unbedingt jemanden braucht, der den Wahl“kampf“ eröffnet, mache ich das nun und natürlich kann „scharf“ geschossen werden! Die Magazine sind mit hohlen Phrasen und leeren Worthülsen gespickt. Es kann jetzt losgehen, wie beim Hornburger Schießen. Schon vor ein paar Wochen versuchten die Linken beim Wahl’vieh‘ zu punkten, indem sie sich ganz speziell auf die Obdachlosen bezogen. An sie denkt ja niemand – nun ist es aber zu warm, um beim gemeinen Wähler damit glänzen zu können. Außerdem ist der Bedarf gar nicht so gegeben. Die Obdachlosenheime sind gut aufgestellt und der Antrag der Linken wurde kritisiert und großteils abgelehnt.

Jetzt werden wir als Delegierte kritisiert, uns von der Bundeswehr einladen zu lassen und das auch noch vom Steuerzahler finanziert. An dieser Stelle möchte ich fragen, wer denn mehrfach abkassiert, als Fraktionsgeschäftsführer, Ratsherr und Fraktionsvorsitzender? Ich fahre jedenfalls gerne mit nach Rostock. Natürlich lasse ich mich bei sowas nicht lumpen und möchte einen Einblick in die Bundeswehr bekommen – ob diese nun wirklich einsatzbereit ist oder eben nicht. Die Linken hätten mich ja auch als investigativen Ermittler entsenden können, aber die Grünen kamen ihnen da zuvor. Ich werde alles daran setzen den Fregattenkapitän zu überreden direkt ins Mittelmeer zu fahren, um aktiv zuzuschauen, wie niemand irgendetwas gegen das Ertrinken unternimmt. Dabei wird selbstverständlich geballert werden, denn ein Vertreter von Wolters wird mit an Bord sein. Ein anderer Grund für mich dort mitzufahren ist zu schauen, ob sich seit meinem Wehrdienst etwas verändert hat bezüglich der Nazis im Verein. Ich stelle die These auf, dass bei der Bundeswehr prozentual weniger Faschisten sind, als bei der hessischen Polizei. In diesem Sinne, ich halte euch auf dem Laufenden. Rotfront und Lilapause – die Spiele sind eröffnet.

Lesen Sie auch:

Kriegsspiele auf Kosten der Steuerzahler? Linke kritisiert Ratskollegen

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006