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Spanische Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt

7. März 2018
Sie führten durch den Abend und diskutierten mit etwa 45 Teilnehmern über die Integration von ausländischen Fachkräften (von links): Andrea Wiencke, Allianz für die Region, Aline Wandt, Wandt Spedition Transportberatung, Elke Fasterding, Moderation, Maria Isabel Cáceres Guerrero, Welcome Center, Silvia Peper, Allianz für die Region, Ana Moreno, Inlingua Madrid, Maria Düvel und Noemi Rodríguez López, beide Welcome Center. Foto: Allianz für die Region GmbH/Peter Sierigk
Braunschweig. Viele Branchen kämpfen mit dem Fachkräftemangel. Qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Ausland einzustellen, ist eine mögliche Alternative, um den wachsenden Bedarf zu decken. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Allianz für die Region GmbH hervor.

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Wie spanische Fachkräfte in den regionalen Arbeitsmarkt integriert werden können, darüber tauschten sich Experten und Gäste am vergangenen Dienstag im Kongresssaal der IHK Braunschweig aus. Die Allianz für die Region hatte zu einem Informationsabend geladen, bei dem verschiedene Einrichtungen über aktuelle Herausforderungen, Lösungsansätze und unterstützende Angebote für ausländische Fachkräfte und interessierte Unternehmen diskutierten. Gute Erfahrungen hat das Speditionsunternehmen Wandt gemacht: „Wichtig ist es dabei aber, am Ball zu bleiben und verstärkt die vorhandenen Unterstützungsangebote zu nutzen“, sagt Aline Wandt, Geschäftsführerin der Wandt Spedition Transportberatung.

Unterstützung gibt es beispielsweise beim Welcome Center der Region. „Ausländischen Fachkräften helfen wir dabei, sich in der Arbeitswelt ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. Unternehmen beraten wir zu administrativen Fragen bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer und bei der Integration ihrer neuen Mitarbeiter, sagt Andrea Wiencke, Leiterin des Handlungsfeldes Wirtschaftsförderung und Ansiedlung bei der Allianz für die Region. Aline Wandt betont während der Gesprächsrunde am Abend, dass man als Unternehmen bereit sein müsse, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen: „Am besten gelingt die Integration, wenn man sich mit den besonderen Bedürfnissen der ausländischen Mitarbeiter beschäftigt, nicht gleich aufgibt und flexibel nach individuellen Lösungen sucht. Ein ausgewogenes Arbeitspensum ist eine mögliche Lösung. Meine Devise lautet dabei ‚Gemeinsam schaffen wir es‘“, ergänzt die Geschäftsführerin.

Wichtig ist es zudem, sprachliche Barrieren zielgerichtet abzubauen. Die Sprachschule Inlingua Madrid bereitet spanische Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten und leben wollen, auf ihren Aufenthalt vor. Sie lernen die deutsche Sprache für den Einsatz im ihrem neuen Umfeld und können daraufhin an interessierte deutsche Unternehmen vermittelt werden.

Über das Welcome Center der Region

An den Standorten Braunschweig und Wolfsburg heißt das Welcome Center seit gut zwei Jahren internationale Fachkräfte willkommen und unterstützt regionale Unternehmen dabei, dasselbe zu tun. Die Allianz für die Region GmbH ist Trägerin dieses Projektes, das von den Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg initiiert wurde und maßgeblich von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig, den Städten Braunschweig sowie Wolfsburg und dem Land Niedersachsen mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Es war das erste vom Fachkräftebündnis SüdOstNiedersachsen initiierte Projekt, das seine Arbeit Anfang 2016 aufgenommen hat.

Weitere Informationen unter www.welcome-center-der-region.de.

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