SPD-Fraktion will Nahversorgung vor Ort sichern

5. Februar 2019
Symbolbild: Robert Braumann
Braunschweig. Auf dem Weg zum ‚Braunschweig der kurzen Wege‘ will die SPD-Fraktion zum Nahversorgerangebot in den Stadtbezirken nachfragen und seniorengerechte Angebote schaffen. Dies teilt die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung mit.

Welche Vorteile die Digitalisierung für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger bringen könne, liege auf der Hand. Doch die Verlagerung vieler Dienstleistungen ins Onlinegeschäft habe auch unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensqualität in den Stadtbezirken vor Ort.

„Bank- oder Postfilialen schließen, Nahversorger fehlen. Wenn sich Unternehmen entscheiden, ihre Angebote zukünftig größtenteils online abzuwickeln, drohen insbesondere ältere Menschen, abgehängt zu werden“, mahnt der SPD-Ratsherr und Bezirksbürgermeister Matthias Disterheft. „Die Kommunalpolitik muss sich dieses Themas ernsthaft annehmen und bei einer drohenden Verschlechterung des Dienstleisterangebots in den Stadtbezirken gegensteuern.“ Die SPD-Fraktion stellt daher zur Ratssitzung am Dienstag, 12. Februar, eine entsprechende Anfrage zur Entwicklung des Nahversorgerangebots in den Stadtbezirken.

Übersicht des Bedarfs an Nahversorgern

Disterheft verweise dazu auf den Altenhilfeplan, den die Verwaltung erstmals im Jahr 2006 erstellt habe. „Mobilität, Begegnungsstätten, Beratungsangebote, Arzt- und Nahversorgung – auf viele berechtigte Leitziele wurde seinerzeit eingegangen. In nunmehr dreizehn Jahren hat sich aber auch in Braunschweig viel verändert, und daher wollen wir das Thema erneut in den Rat bringen“, so Disterheft. Er erhoffe sich aus der Anfrage zunächst eine Übersicht, wo der Bedarf nach Nahversorgern und anderen Dienstleistern derzeit am größten sei. Auf Basis dieser Erkenntnisse solle dann konkret nachgesteuert werden. „Uns schwebt ein Modell nach dem Motto ‚Braunschweig, Stadt der kurzen Wege‘ vor. Trotz aller Schließungen und Verlagerungen in das Online-Geschäft muss es auch und insbesondere für Senioren möglich sein, die Dinge des Alltagsbedarfs gut und schnell zu erreichen. Auch das gehört zu einer lebenswerten Stadt dazu“, erklärt Disterheft.

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