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Stadt soll sozialpädagogische Arbeit an Gymnasien weiter stützen

18. Juni 2016 von
An der Großen Schule (Foto) und dem Gymnasium im Schloss sollen die sozialpädagogischen Stellen in Kürze wieder besetzt werden. Symbolbild. Foto: Max Förster
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Wolfenbüttel. Die sozialpädagogische Arbeit an den Wolfenbütteler Gymnasien war in den vergangenen Monaten immer wieder Thema in der kommunalen Politik. Dabei waren sich sowohl Kreistag, als auch Stadtrat einig: Die sozialpädagogische Arbeit an den Gymnasien ist wertvoll und sollte auch nach Ablauf der zunächst für drei Jahre angesetzten Projektphase weiter laufen – Es blieb nur die Frage: Wer bezahlt diese Arbeit? Endgültig geklärt ist diese Frage noch immer nicht


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Stadt und Kreis sehen hier eigentlich das Land Niedersachsen in der Verantwortung. Da die Kosten der sozialpädagogischen Stellen an den Gymnasien vom Land aber bislang noch nicht übernommen wurden, hatten sich Stadt und Landkreis zunächst darauf geeinigt, die Stellen an den drei Gymnasien (eine halbe Stelle je Schule) bis zum Ende des Jahres 2016 jeweils zur Hälfte zu tragen. Eine langfristige Lösung war damit allerdings noch nicht gegeben. Zwar hat das Land Niedersachsen nach Angaben der Stadtverwaltung bereits einen flächendeckenden Ausbau der Sozialarbeit an den niedersächsischen Schulen in Aussicht gestellt, hierbei sollen die gewährten finanziellen Ressourcen aber wohl zunächst nur den Schulformen der Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen zur Verfügung gestellt werden, um die Schulsozialarbeit dort insbesondere im Rahmen eines Ganztagsbetriebs sicherzustellen. Eine finanzielle Unterstützung des Landes zugunsten der Sozialarbeit an den drei Wolfenbütteler Gymnasien werde es deshalb aller Voraussicht nach in der derzeitigen Legislaturperiode nicht mehr geben, so die Stadtverwaltung.

Hoffnung auf Kontinuität

Der Rat der Stadt Wolfenbüttel beschäftigt sich deshalb nun mit dem Vorschlag, die sozialpädagogischen Stellen noch bis 2018 gemeinsam mit dem Landkreis zu tragen, in der Hoffnung, dass das Land Niedersachsen die Finanzierung dann schließlich übernimmt. Sowohl der städtische Schulausschuss, als auch der städtische Wirtschaftsausschuss haben diesen Vorschlag einstimmig empfohlen. Ziel ist es, mit dieser Entscheidung, den Stelleninhabern oder Bewerbern eine gewisse Sicherheit für die Ausübung ihrer Tätigkeit zu geben. Bislang konnten die Stellen immer nur befristet ausgeschrieben werden. Die Schulsozialarbeiter an der Großen Schule und am Gymnasium im Schloss waren deshalb bereits abgeworben worden (regionalHeute.de berichtete). Wie Hartmut Frenk, Schulleiter der Großen Schule, im jüngsten Schulausschuss erklärte, gäbe es aber in Kürze wieder Bewerbungsgespräche. Deshalb sei es wichtig, so Frenk, sicherzustellen, dass die Stellen weiter finanziert werden, um den Bewerbern auch über dieses Jahr hinaus eine Kontinuität in Aussicht stellen zu können.

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